Teamwork - in 8 Schritten zum gemeinsamen Ziel- und Werteverständnis

Mitarbeitende kommen aus dem Homeoffice zurück an den Arbeitsplatz. Einige haben Ihre Kolleginnen und Kollegen erst auf dem digitalen Weg kennengelernt. Nun geht es darum, die Verbindung im Team und das gemeinsame Ziel- und Werteverständnis sicherzustellen. Oder neu zu definieren. So, dass eine nachhaltig erfolgreiche Zusammenarbeit gewährleistet ist. Wie das in 8 Schritten gelingt, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

Kürzlich Im Gespräch mit einem Kunden: «Endlich, meine Mitarbeitenden kommen nach fast zwei Jahren wieder an den Arbeitsplatz zurück. Und es sind Kolleginnen und Kollegen dabei, die haben sich noch nie im analogen Leben getroffen. In der langen Zeit hat sich doch einiges verändert. Ich bin gespannt, wie das Team in Zukunft funktioniert und zusammenarbeitet.» Mitarbeitende und Vorgesetzte freuen sich in den meisten Fällen darauf, die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz wieder aufzunehmen. Aber es stehen auch Fragezeichen im Raum:

Die Antwort liefert in den meisten Fällen ein Teamworkshop, in welchem die Verbindung untereinander und das gemeinsame Werte- und Zielverständnis überprüft, aufgefrischt oder angepasst wird. Es werden individuelle und gemeinsame Bedürfnisse abgeholt und Antworten und Lösungen erarbeitet.

Das Resultat ist ein Kollektiv, in welchem jedes Teammitglied

Psychologische Sicherheit als Basis

Mitarbeitende performen, wenn in ihrem Team Psychologische Sicherheit besteht. Was heisst das genau? In ihrem Buch „The Fearless Organization: Creating Psychological Safety in the Workplace for Learning, Innovation and Growth“ definiert die Autorin Amy Edmondson, Professorin für Führung an der Harvard Business School, Psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz folgendermassen: «Psychologische Sicherheit bedeutet, dass alle Gruppenmitglieder während der Arbeit die gemeinsame Überzeugung teilen, dass die Gruppe sicher ist, um zwischenmenschliche Risiken einzugehen.»

Oder einfacher ausgedrückt: Jedes Teammitglied hat die Sicherheit, dass es ohne Angst vor Verurteilung, Spott oder Ausgrenzung Ideen einbringen, offen die Meinung sagen, Kritik äussern und Fragen stellen kann.

Eigentlich logisch aber doch vielerorts noch nicht die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Dabei stehen drei Attribute für die psychologische Sicherheit und damit auch die gemeinsame (High)Performance:

Respekt
Die anerkennende Berücksichtigung der Werte anderer und ihre wertschätzende Akzeptanz. Jedes Teammitglied wird gehört und spricht über einen gewissen Zeitraum gleich viel. Unterschiedliche Ansichten und Meinungen werden gegenseitig respektiert.

Vertrauen
Vorbehalt- und bedingungsloser Glaube, dass man sich auf jemanden oder etwas in hohem Masse verlassen kann. Jedes Teammitglied kann vorbehaltlos Ideen einbringen. Es herrscht Vertrauen darauf, dass diese gehört und nicht untergraben werden.

Wertschätzung
Das Wertschätzen einer oder mehrerer menschlicher Eigenschaften. Die Mitglieder eines Teams sind empathisch und achten die Gefühle und Bedürfnisse der anderen. Das Einbringen und das Ausprobieren von Neuem werden wertgeschätzt und gegenseitig gefördert.

Better together mit Beyond Leadership
Wie schaffen wir es nun diese psychologische Sicherheit als Basis bei den Mitarbeitenden zu verankern? Eine Frage, die uns oft von Unternehmen gestellt wird, wenn es darum geht, in einem Workshop oder einer Grossgruppenveranstaltung die Verbindung untereinander, Visionen, Ziele, Strategien oder ganz einfach neue Ideen zu erarbeiten.

Die Antwort darauf ist Beyond Leadership, ein iterativer Prozess, in welchem das Team Schritt für Schritt vom Selbst- zum Kollektivbewusstsein gelangen. Dabei werden die Verbindungen untereinander und das gemeinsame Werteverständnis gestärkt. «Silo- und Gärtchendenken» werden abgebaut und die Zusammenarbeit nachhaltig verbessert. Daraus entstehen High Performance Teams, die auf einer menschlichen Ebene miteinander umgehen, kooperieren, intensiv kommunizieren und ehrlich im Umgang miteinander sind.

Das Modell hat Patrick D. Cowden, Ex-Deutschland CEO von Dell und Ex-Europachef von Hitachi, entwickelt. Matthias Mölleney und Sibylle Sachs haben Beyond Leadership in die Schweiz gebracht und wissenschaftlich aufgearbeitet. In der Zwischenzeit haben die beiden ein Buch zu diesem Thema verfasst. Wir arbeiten mit diesem Prozess on- und offline in Teamcoachings und Workshops mit grossen und kleinen Gruppen. Und erzielen dabei nachhaltig erfolgsorientierte Resultate. Lesen Sie hier ein paar Aussagen von Teilnehmenden.

Der Beyond Leadership Workflow führt über folgende Stationen:

1. Check-in: Ankommen und in den Workflow einchecken
Hier wird die Grundlage gelegt. Jede Person in der Gruppe beantwortet in ein paar Worten die Frage «Wie geht es mir und was wünsche/erwarte ich von dem bevorstehenden Workflow?»

2. Connect: Vom «Ich» und den persönlichen Werten und Überzeugungen…
In diesem Modul werden die Verbindungen unter den Teammitgliedern auf der ganz persönlichen Ebene hergestellt. Die Gesamtgruppe wird in Kleingruppen von idealerweise jeweils zwei oder drei Personen aufgeteilt. Jede Gruppe bearbeitet parallel dieselbe Frage, in welcher es um die ganz persönlichen Werte, Grundsätze und Überzeugungen zu einem bestimmen Thema geht.

3. Align: …zum «Wir» und zu den bestehenden Gemeinsamkeiten
«Align», hat prinzipiell denselben Ablauf wie «Connect», aber die Frage wechselt vom «ich» zum «wir». Hier werden die gemeinsamen Werte, Grundsätze und Überzeugungen, die von allen mitgetragen werden, ermittelt und festgehalten.

4. Imagine: Gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln
Jetzt werden auf der Basis der gemeinsamen Werte und Beweggründe in den Kleingruppen Antworten und Lösungen für die konkrete Fragestellung des Workshops entwickelt.

5. Commit: Der Schritt zur erfolgreichen Umsetzung
Nun geht es darum die Umsetzung der gemeinsam definierten Massnahmen und Leistungsversprechen sicherzustellen und die individuellen Beiträge der Mitglieder abzurufen.

In den Kleingruppen, welche immer wieder neu gemischt werden, spricht jeweils eine Person eine bestimmte Zeit. Das Gegenüber hört zu und gibt danach wertschätzendes Feedback. Danach werden die Rollen gewechselt. Eine der wenigen Spielregeln bei Beyond Leadership ist, dass das Feedback ausschliesslich positiv und wertschätzend ist. Keine negativen, belehrenden oder bekehrenden Antworten. Oder wie man es so oft hört: «Das ist sehr interessant aber….»

Nach den Schritten 2., 3., 4. und 5. findet eine Reflexion in der Gesamtgruppe statt.

6. Act
Die Erarbeitung der ersten Massnahmen beginnt idealerweise bereits während des Workshops. So können die Motivation und die Energie der Stufen eins bis fünf genutzt werden. Sollte dies zeitlich nicht möglich sein, macht es Sinn, die Verantwortlichkeiten und Endtermine für die bestimmten Massnahmen festzuhalten. Das gibt den Teilnehmenden die Sicherheit, dass aktiv weiter an den Themen gearbeitet wird.

7. Debriefing: Die entscheidende Vertiefung
Abgeschlossen wird der Workshop mit einem speziellen, gemeinsamen Debriefing, bei dem wiederum alle zu Wort kommen. Dieses findet im Plenum statt. Jede Person beantwortet in ein paar Worten die folgenden vier Fragen:

8. Check-out: Die zusammenfassende Reflexion
Abschliessend richtet das gesamte Team noch einmal den Fokus auf den Center Point und beantwortet die Frage: «Was haben wir gemeinsam erreicht und wie haben wir die zentrale Frage gelöst?»

Und danach?

Der Prozess, oder auch Teile davon, kann aufgrund seines einfachen und klar verständlichen Ablaufs auch nach dem eigentlichen Workshop weiterhin angewendet werden. Als regelmässiger Check-up, um zu überprüfen, ob das Team auf Kurs ist. Oder wenn es darum geht, zukünftige Fragen, Herausforderungen oder ganz einfach neue Ideen ziel- und lösungsorientiert anzugehen.

Kontaktaufnahme:

Haben Sie Fragen? Oder wollen Sie in Ihrer Unternehmung oder mit Ihrem Team ein konkretes Thema angehen? Oder die Verbindung und das gemeinsame Ziel- und Werteverständnis überprüfen? Sacha Johann, Head of Training & Owner bei Premotion Academy steht Ihnen  per Telefon, 041 377 46 42 oder Mail, joh@premotion.ch gerne zur Verfügung.

SEO für Ihr Unternehmen – worauf es dabei ankommt

Wahrscheinlich hat man Ihnen auch schon erzählt, wie wichtig die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Unternehmen ist. Aber warum das so ist, wissen Sie vielleicht immer noch nicht. Wissen Sie, wie es funktioniert? Gerne erklären wir Ihnen, worauf es ankommt.

SEO setzt sich aus mehreren Elementen zusammen. Zu wissen, welche das sind und wie diese funktionieren, ist der Schlüssel zum Verständnis, warum SEO so wichtig ist. Kurz gesagt, SEO ist entscheidend, weil es Ihre Website sichtbarer macht. Das wiederum bedeutet mehr Besucher und somit mehr Möglichkeiten, diese Besucher in Kunden umzuwandeln.

SEO ist somit ein wertvolles Instrument, um Ihre Marke bekannt zu machen, Beziehungen zu potenziellen Kunden aufzubauen und sich als massgeblicher und vertrauenswürdiger Experte auf Ihrem Gebiet zu positionieren. In diesem Blogbeitrag finden Sie alle Grundlagen, welche Sie über SEO kennen müssen, und erfahren, warum SEO für den Erfolg in der digitalen Welt von heute unerlässlich ist.

Die entscheidenden Elemente des SEO-Marketings

Keywords

Die Zeiten, in denen Keywords die einzig wichtige SEO-Technik war, sind längst vorbei. Das heisst aber nicht, dass sie nicht immer noch wichtig sind. Der Unterschied besteht darin, dass Keywords heute gut recherchiert, sorgfältig ausgewählt und mit Bedacht verwendet werden müssen, um effektiv zu sein.

Aber was genau sind Keywords? Keywords sind Wörter und Ausdrücke, die potenzielle Kunden verwenden, um Online-Inhalte zu finden. Ihr Unternehmen kann diese Keywords nutzen, um mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten, die danach suchen.

Bei der Keyword-Recherche ist es wichtig, nach Keywords zu suchen, die eine hohe Suchquote und einen geringen Wettbewerb aufweisen. Dabei soll ein Mix aus Short-Tail-Keywords (z. B. Katze), Long-Tail-Keywords (z. B. Angora-Katzen zu verkaufen) und lokalen Keywords (z. B. Katzen in Luzern zu verkaufen) gewählt werden. Neben einem primären oder Haupt-Keyword sollten Sie auch sekundäre und tertiäre Keywords verwenden, da diese für Ihr Unternehmen ebenfalls von Nutzen sind. Schliesslich sollten Sie alle Titel, URLs und andere On-Page-SEO-Elemente mit Keywords optimieren.

Inhalt

Inhalte sind ein immens wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung, denn sie sind das Mittel, mit dem Sie Ihre Zielgruppe erreichen und ansprechen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Interessen und Blickwinkel kennen und Inhalte erstellen, die dazu passen.

Wenn Sie beispielsweise ein Hi-Fi-Geschäft besitzen und Ihren Bekanntheitsgrad erhöhen möchten, könnten Sie eine Reihe von Blogbeiträgen über die neusten Smartphones oder die Auswahl der Home Cinema Anlage und mehr veröffentlichen. Wenn eine Person, die sich für das Thema Hi-Fi interessiert, nach diesen Informationen sucht, würde Ihr Blog auftauchen und Sie wären in der Lage, eine Beziehung zu diesem Interessenten aufzubauen, indem Sie wertvolle Informationen liefern. Die Idee ist, dass Sie das erste Geschäft sind, an das der Interessent denkt, wenn er zum Beispiel seinen nächsten Fernseher kaufen möchte.

Die Inhalte von heute müssen nicht nur lehrreich, sondern auch interessant und SEO-relevant sein und weitergegeben werden können. Inhalte gibt es in vielen verschiedenen Formen, darunter:


Lokale SEO

Lokale Suchmaschinenoptimierung wird immer wichtiger, da immer mehr Menschen mobile Geräte für die Suche nutzen. Heutzutage werden 60 % aller Suchanfragen über ein mobiles Gerät (Smartphone, Tablet) durchgeführt und fast die Hälfte dieser Suchanfragen hat eine lokale Absicht.

Angenommen, Sie besitzen ein Restaurant. Dann würde lokales SEO dafür sorgen, dass die Menschen in Ihrer Gegend, die auf der Suche nach den besten Restaurants der Stadt sind, auf Ihre Website stossen.

Neben der Verwendung von lokalen Keywords gibt es noch weitere bewährte Praktiken für die lokale Suchmaschinenoptimierung, wie z. B. die Beantragung von Verzeichniseinträgen, die Erstellung von standortspezifischen Seiten für Ihre Website und die Erstellung von Seiten für Ihr Unternehmen in den lokalen Verzeichnissen von «Google My Business» und «Google Maps».

Off-Page-SEO (ausserhalb von Ihrer Website)

Off-Page-SEO umfasst externe Optimierungsverfahren, die nicht auf Ihrer Website, sondern ausserhalb stattfinden.

Die wichtigste Technik für Off-Page-SEO ist der Aufbau von Backlinks, da hochwertige Backlinks zu Ihrer Website von externen Websites den Suchmaschinen zeigen, dass Ihre Website wertvoll und hochwertig ist, was zum Aufbau von Autorität beiträgt.

Es gibt viele Taktiken für den Aufbau von Backlinks. Einige der aktuellen Best Practices umfassen Gast-Blogging, Empfehlungen auf anderen Websites für Ihre Seite (z.B. bei Partnerunternehmen) oder die Verwendung von Influencer-Marketing in Ihren Inhalten.

Suchmaschinen-Marketing

Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing, SEM) bezieht sich auf bezahlte Marketingmassnahmen und umfasst Massnahmen wie native Anzeigen, Google AdWords, Anzeigen in sozialen Medien, Pay-per-Click (PPC), Google Shopping-Anzeigen, Display-Anzeigen und vieles mehr.

Obwohl SEM nicht immer eine der Hauptkomponente einer umfassenden SEO-Strategie ist, hat es seinen Platz, da es Ihnen helfen kann, neue und sehr gezielte Zielgruppen zu erreichen. Sie können Ihre SEO- und SEM-Massnahmen auch miteinander kombinieren.

Auf was man beim Aufbau einer guten Website sonst noch achten muss, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag Das ABC einer wirkungsvollen Website.


Beratung Sie möchten mehr zum Thema SEO wissen oder SEO bei Ihnen anwenden? Gerne beraten wir Sie und erstellen eine unverbindliche Offerte für eine Zusammenarbeit. Normalerweise starten wir mit einer Analyse der Ist-Situation, um festzustellen, wo Ihr Unternehmen bzw. Ihre Website betreffend SEO steht. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme (Telefon 041 377 00 00 oder per E-Mail an Pedro Llopart, llo@premotion.ch).

Haben Sie Ihre Marken-Touchpoints im Griff?

Jedes Mal, wenn ein Kunde mit Ihrer Marke in Berührung kommt, wird dabei ein Eindruck hinterlassen. Marken-Touchpoints beschreiben einzelne Interaktion eines Stakeholders – seien dies Ihre Kunden, Lieferanten, Partner oder Mitarbeitende – mit Ihrer Marke. Und sind somit das A und O Ihres Unternehmens!

Diese Kontaktpunkte sollten mit Bedacht konstruiert und gestaltet werden, um den Stakeholdern das bestmögliche Markenerlebnis zu bieten, sie zu begeistern und zu überzeugen. Denn an diesen Touchpoints wird über den Erfolg oder Misserfolg Ihrer Marke und somit Ihres Unternehmens entschieden.

Um dies sicherzustellen, sollten Sie sich über alle Touchpoints im Klaren sein, die mit Ihrer Marke im Zusammenhang stehen. Wenn Sie entscheiden, welche Berührungspunkte für Sie und vor allem aber für Ihre Kunden wichtig sind, denken Sie an die Customer’s Journey und die Berührungspunkte, die sich daraus ergeben. Innerhalb eines Tages wird ein Mensch mit über 3000 Touchpoints von verschiedenen Marken konfrontiert – am Ende des Tages bleiben jedoch nur ca. sechs Marken nachhaltig in Erinnerung.

3 wichtige Touchpoints

Die Website

Eine Website ist die erste Anlaufstelle, um sich über ein Unternehmen, deren Produkte oder Marken zu informieren. Die Optimierung der Website, funktionierende Verlinkungen und einfache Kundenführung scheinen selbstverständlich zu sein, sind aber Fehler, die oft übersehen werden. Was eine gute Website ausmacht, können Sie in unserem Blogbeitrag nachlesen.

Social Media

Heutzutage ist Ihr Auftritt in den sozialen Medien genauso wichtig, wie Ihre Website – aber noch wichtiger ist die Wahl, welche Kanäle für Ihre Marke geeignet sind. Denn das Betreiben von Social-Media-Kanälen ist sehr zeitintensiv und diese Zeit sollte in die richtigen Plattformen investiert werden, um Ihr Unternehmen zu stärken. Ein Restaurantbetrieb braucht mit grosser Wahrscheinlichkeit keine Kampagnen auf LinkedIn – keinen Instagram-Account zu haben, wäre jedoch fatal.

Der Vor-Ort Kundenkontakt

Vom Sitzungszimmer bis hin zum Auftreten Ihrer Mitarbeitenden – das alles hinterlässt einen Eindruck, der zu Ihrem Unternehmen und Ihren Werten passen sollte und auf den Erfolg der Marke einzahlen. Versetzen Sie sich in Ihre Kunden und überprüfen Sie den Eindruck, den Sie an allen Berührungspunkten hinterlassen.

4 Schritte zum Erfolg:

1. Vorhandene Touchpoints identifizieren und verbessern

Ermitteln Sie alle Berührungspunkte und prüfen Sie diese auf Herz und Nieren. Werden Ihre Werte transportiert und repräsentiert der Touchpoint Ihr Unternehmen? Wiederholen Sie den Schritt von Zeit zu Zeit, denn der Markt verändert sich laufend. Neue Technologien, digitale Kanäle und soziale Medien drängen auf den Markt und könnten auch für Ihre Zielgruppe von Bedeutung sein. Daraus ergibt sich Schritt 2:

2. Entwickeln Sie neue Touchpoints – falls nötig

Wie unter dem Touchpoint Social Media kurz beschrieben, dürfen Sie Ihre Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren. Am einfachsten ist es, wenn Sie sogenannte Personas entwickeln, die Ihrer Zielgruppe entsprechen. Das heisst nicht, dass Sie jedem Trend hinterherjagen müssen. Vielmehr zählt Schritt Nummer drei:

3. Lernen Sie von Ihren Stakeholdern

Ihre Stakeholder sind die besten Lehrmeister – denn nur ihre Meinung zählt. Wenn die Stakholder Ihre gesendete Botschaft nicht richtig codieren können, können Ihre Werte noch so grandios sein. Was zählt, ist die Meinung der Kunden und nicht die Absicht dahinter. Also fragen Sie einfach nach. Das zeugt für die Stakeholder von Interesse und dank deren Sichtweise können Sie die Prozesse optimieren.

4. Bleiben Sie sich selbst

Das höchste Gut für ein Unternehmen ist das Vertrauen. Jedes Unternehmen muss zuerst Vertrauen in die angebotenen Leistungen aufbauen – also bleiben Sie ehrlich und sich selbst. Wenn Sie Ihre Touchpoints von Null auf Hundert ändern und andere imitieren, verlieren Sie sich nicht nur selbst, sondern auch Ihre Kunden.


Ihre Kunden sind entscheidend für den Geschäftserfolg. Unabhängig von Ihrer Grösse oder Bekanntheit Ihrer Marke spielen die Touchpoints dabei eine tragende Rolle für Ihren Erfolg. Gerne helfen wir Ihnen bei der Gestaltung der optimalen Customer’s Journey, bei einem einheitlichen Markenauftritt oder Live-Event, der zu Ihrem Unternehmen passt. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Die 7 wichtigsten Fragen für die Positionierung Ihrer Unternehmung

Die Positionierung Ihrer Unternehmung spiegelt wider, wie Sie sich mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung von anderen Marktbegleitern unterscheiden.

Es geht ganz einfach darum, nicht in der Masse unterzugehen, sondern aus ihr hervorzustechen. Sie müssen dafür sorgen, dass man Sie, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung wahrnimmt und sich dafür interessiert, bestenfalls dafür begeistert. Mit einer klaren Positionierung schaffen Sie eine starke Basis, auf welcher Sie aufbauen können.

Die Beantwortung der folgenden sieben Fragen kann Ihnen dabei helfen.

1. Wer sind wir?

Hier geht es darum, diese Frage in wenigen Sätzen so interessant zu beantworten, dass man mehr wissen will. Wir sprechen hier auch vom Elevator Pitch. Stellen Sie sich vor, Sie betreten im Erdgeschoss mit einer Person den Lift, die in den dritten Stock fahren will. Stellen Sie sich vor, dass diese Person Sie nun fragt, wer Sie sind und ob Sie auch in dem Gebäude arbeiten. Was antworten Sie?

Ziel ist es, dass die Person im dritten Stock die Lifttür aufhält und mehr über Sie und Ihre Unternehmung wissen will. Das heisst, dass Sie in der kurzen Zeit so viel wie möglich über sich selbst erzählen, über das, was Sie tun und was man davon hat, wenn man mit Ihnen arbeitet oder Ihr Produkt kauft. Ihr Text kann sich zum Beispiel so zusammensetzen: Ich heisse … und ich bin … oder ich bin Inhaber/in von … Ich/Wir bieten … für …, damit …

Feilen Sie an dieser Aussage so lange, bis sie so richtig fliesst. Üben Sie sie und lernen Sie sie auswendig.

2. Was machen wir?

Was ist Ihr Produkt, was Ihre Dienstleistung?

Was für zusätzliche Leistungen (Added Values) bieten Sie?

Was kostet es? Die Kunden müssen das, was Sie anbieten, wirklich wollen. Und das muss so gut sein, dass sich die Kosten in ihrem Kopf rechtfertigen.

3. Für wen machen wir es?

Wer ist Ihre Zielgruppe? Erstellen Sie für sich einen Zielkunden-Avatar. Stellen Sie sich die Menschen vor, die Sie erreichen wollen.

Wenn Sie dieses Bild vor sich haben, beantworten Sie zusätzlich folgende Fragen: 

4. Wie machen wir es?

Wenn Sie dieses Bild vor sich haben, beantworten Sie zusätzlich folgende Fragen: 

5. Warum machen wir es?

Das Warum ist die Essenz für Ihr Unternehmen. Was wir im deutschen als Sinn bezeichnen, ist heute unter dem Begriff Purpose allgegenwärtig. Was ist der Sinn hinter der ganzen Sache? Warum haben Sie sich dafür entschieden, ein Unternehmen zu gründen, und warum bieten Sie gerade dieses Produkt/diese Dienstleistung an? Eine starke Antwort auf die Warum-Frage, schafft die Identifikation von sämtlichen Involvierten und erzielt eine klare Differenzierung nach Außen. 

Seien Sie hier nicht zu früh mit der Antwort zufrieden. Meist liegt das wirkliche Warum an einem ganz anderen Ort, als Sie zunächst gedacht haben. 

6. Wie differenzieren wir uns von anderen Marktbegleitern?

Nun sind Sie natürlich nicht der oder die Einzige im Markt. Vielleicht ist es wirklich Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung, die einzigartig ist. In den meisten Fällen gibt es das, was Sie anbieten, jedoch schon.

7. Warum sollten die Menschen zu uns kommen / mit uns arbeiten?

Hier geht es weniger darum, den Fokus noch einmal auf die sachlichen Argumente zu richten. Bei dieser Frage spielt unter anderem der „Social Similarity Bias“ eine Rolle. Also der Aspekt, dass wir eher mit Menschen arbeiten, die uns ähnlich sind oder die Ähnliches wie wir erlebt haben. Nutzen Sie die Kraft Ihrer Geschichte. Wenn Sie glaubhaft vermitteln können, dass Sie zum Beispiel aufgrund von eigenen Erfahrungen mit Ihrer Dienstleistung oder Ihrem Produkt ein Problem lösen oder eine Situation verbessern können, ist das ein unbewusster, aber gewichtiger Überzeugungsfaktor. Zeigen Sie, dass Sie den Weg, vor dem Ihre Kundinnen und Kunden stehen, schon gegangen sind.  

Unterstreichen Sie zuletzt Ihre Aussagen aber auch mit erfolgreichen Beispielen aus der Vergangenheit.

Jetzt sind Sie dran!

Beantworten Sie diese sieben Fragen zuerst einmal für sich selbst. Überlegen Sie nicht lange, sondern schreiben Sie intuitiv drauflos. Danach lassen Sie das Geschriebene wirken und passen die Aussagen so lange an, bis diese für Sie stimmig sind.

In einem nächsten Schritt macht es Sinn, dass Sie Ihre Antworten mit einer Vertrauensperson besprechen. Diese nimmt die Rolle des Sparringspartners ein. Suchen Sie sich eine Person aus, welche Ihnen wohlgesinnt ist, aber auch nicht davor zurückschreckt, Ihnen kritische Fragen zu stellen, und auch hartnäckig dranbleibt, wenn es ungemütlich werden könnte.

Geben Sie sich Zeit für diesen Prozess. Viele meiner Klientinnen und Klienten passen ihre Aussagen über Wochen und Monate während unserer Zusammenarbeit immer wieder an. Sie nutzen ihre Erlebnisse aus Gesprächen, Feedbacks und Situationen aus dem Alltag dazu, ihre Positionierung immer weiter auszufeilen. Also feilen auch Sie, bis Sie ihre stimmige (Erfolgs-) Geschichte geschrieben haben.

Die Antworten bilden zudem die Grundlage für die Ausformulierung Ihrer Botschaften und Ihrer Kommunikations- und Salesaktiväten. Und sie schaffen eine Entscheidungsgrundlage, wenn es darum geht, welche Kommunikationskanäle Sie sinnvollerweise bespielen, um Ihre Zielkunden zu erreichen.

Beachten Sie zum Schluss noch Folgendes: Überprüfen Sie regelmässig, ob die Positionierung noch zu Ihnen, Ihrer Unternehmung, Ihren Produkten oder Dienstleistungen passt. Oder ob es aufgrund von internen oder externen Veränderungen an der Zeit ist, eine Neupositionierung ins Auge zu fassen.

Corporate Design schafft Mehrwert – auch für KMU’s

Vor einigen Wochen suchte ich einen neuen Zahnarzt. Was tut der Mensch von heute? Natürlich. Er sucht im Internet! Das Resultat hat mich erschreckt, denn nur sehr wenige der Doctores haben ansprechende (Web-)Auftritte. Aber wie kommts?

Viele KMU’s – und ich zähle die Ärztinnen und Ärzte jetzt einmal dazu – sind sich der Wichtigkeit eines professionellen Corporate Designs und eines ansprechenden Web-Auftrittes noch immer nicht bewusst. Sei es, weil ihr Geschäft einfach sehr gut läuft oder weil sie die Wirkung nicht verstehen. Denn das Erscheinungsbild der Kommunikationen ist unbestritten eine wichtige Visitenkarte des Unternehmens auf die man heutzutage nicht verzichten kann.

Vom Corporate Design zum Webauftritt als Schaufenster

Sicher ist, dass ein professionelles Corporate Design Mehrwert schafft. Dieses Erscheinungsbild soll den Aktivitäten des Unternehmens entsprechen und es soll die Kompetenz und die Haltung widerspiegeln.
Zusätzlich zum überdachenden Corporate Design ist der Webauftritt dann das Herzstück der Kommunikation. Das heisst, ihr Webauftritt ist ihr digitales Schaufenster. Dieses muss aktuell und frisch sein, denn alte Inhalte und veraltetes Design sind sehr schädlich. Eben genauso wie bei einem reellen Schaufenster an der Strasse.

Design als Alleinstellungsmerkmal auch bei der Personalrekrutierung

Und dann ist Design auch immer ein Markenzeichen, denn darüber kann man sich als KMU positionieren und auch von Mitbewerbern abheben. Dies hilft nicht nur bei der Kundengewinnung. Auch bei der Personalrekrutierung ist es ein wichtiger Vorteil, denn ein aufgeräumter Auftritt macht sofort ein professionelleres Bild. Ein wichtiger Faktor angesichts der Knappheit von Fachkräften in vielen KMU’s, beispielsweise in Handwerksbetrieben, aber auch in Zahnarztpraxen oder Treuhandbüros.

Wie gehe ich vor?

Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf Ihren aktuellen Auftritt werfen. Danach wissen Sie, ob dieser noch zeitgemäss ist. Ob Ihre Werte und Botschaften Ihre Zielkunden erreichen und abholen. Vielleicht besteht auch Potential für eine Aktualisierung oder eine Weiterentwicklung. Wir zeigen Ihnen das Vorgehen auf und wir sprechen auch über die Kosten. Ja, ein neuer Auftritt ist eine Investition. Jedoch eine lohnenswerte, die sich wie die neue Werkbank amortisieren wird.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: info@premotion.ch oder Telefon 041 377 00 00. Wir freuen uns.

Die Zukunft der Live-Kommunikation: Virtuell, hybrid und analog als erfolgsversprechender Mix?

Am 26. Februar 2020 stand die Welt der Live-Kommunikation still. Von einem Tag auf den anderen wurden sämtliche Events verschoben oder annuliert. Der Switch auf virtuelle und hybride Formate war die logische Folge.

Jürgen Künkel, Gründer und Mitinhaber von Vantage Global hat mit seinem Team sehr schnell auf diesen Wandel reagiert und in den letzten 10 Monaten über 300 virtuelle und hybride Eventkonzepte produziert und umgesetzt.

Premotion arbeitet seit Jahren mit Vantage Global im Bereich der technischen Eventproduktion zusammen. In unserem Talk sprechen wir darüber, wie sich die Live-Kommunikation in den letzten 12 Monaten verändert hat und welches die do’s und dont’s in der virtuellen und hybriden Eventwelt sind. Und natürlich wagen wir einen Blick in die Zukunft und versuchen zu erahnen, wohin die Reise führt.

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Expertentalk mit Jürgen Künkel und Sacha Johann

Das ABC einer wirkungsvollen Website

Die Digitalisierung schreitet in grossen Schritten voran. Das Konsum- und Medienverhalten hat sich – nicht erst seit Corona – verändert. Und es wird sich weiter verändern. Eine gute und wirkungsvolle Website wird deshalb immer wichtiger. Doch was ist eine gute Website? Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

Aufmerksamkeit gewinnen

Die beste Website nützt nichts, wenn sie nicht gefunden wird. Wer nach einer Dienstleistung oder nach einem Produkt sucht, googelt im Internet. Wenn Sie in einer Branche mit wenig Mitbewerbern tätig sind, ist die Chance gross, dass Sie durch die organische Suche gefunden werden. Dies ist allerdings die Ausnahme. Denn meistens ist die Konkurrenz gross und ein einwandfreies SEO (Search Engine Optimization) ein Plus. Denn so steigt die Chance, bei Google jeweils ganz oben angezeigt zu werden.

Wenn man sich nicht nur auf SEO verlassen will, kann mit einer Google Ad-Kampagne nachgeholfen werden. Mit Google Ads sprechen Sie potenzielle Kundinnen und Kunden an, die in der Google-Suche nach Produkten und Dienstleistungen suchen, die auch Sie anbieten. Mit Hilfe von Keywords wird Ihre Werbung den richtigen Personen angezeigt. Eine Google Ad-Kampagne kostet etwas, aber das festgelegte Monatsbudget wird nie überschritten. So haben Sie die Kosten jederzeit im Griff.

Bedürfnisse wecken

Wird Ihre Website gefunden, ist der erste wichtige Schritt gemacht. Doch das allein macht die Seite noch nicht erfolgreich. Jetzt kommt das altbekannte Sprichwort zum Zug: «you never get a second chance for a first impression».

Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe. Was möchten Sie auf Ihrer Seite erfahren? Wie sollen die Produkte und Dienstleistungen dargestellt sein? Eine Website ist die digitale Visitenkarte des Unternehmens. Sie muss professionell sein und Bedürfnisse beim Kunden wecken: Das Bedürfnis nach Beratung oder das Bedürfnis nach einem Produkt.

Content is Key

Damit Sie bei Ihren Kundinnen und Kunden und bei potenziellen neuen Kontakten die erwähnten Bedürfnisse wecken können, braucht es Content.

Wir programmieren die Webseiten für unsere Kunden mit WordPress. WordPress ist ein bekanntes und sicheres CMS. Das Erstellen und Verwalten von Inhalten ist auch für Personen ohne Programmierkenntnisse einfach möglich. Das spart Zeit und Kosten und macht es einfacher, die Seite aktuell zu halten.

Design

Eine Website ist, wie bereits erwähnt, die digitale Visitenkarte eines Unternehmens. Wie beim Menschen, zählt auch bei einem Internetauftritt der erste Eindruck. Innert weniger Sekunden entscheiden wir, ob uns eine Website und somit das Unternehmen anspricht oder nicht. Auch potenzielle neue Mitarbeitende informieren sich zuerst im Netz über ein Unternehmen und entscheiden danach, ob sie sich auf eine Stelle bewerben. Gutes Webdesign wirkt professionell und macht neugierig. Gutes Webdesign strahlt Kompetenz, Vertrauen und Qualität aus.

Erfolg

Jetzt sind wir beim letzten Punkt angekommen. E wie Erfolg. Stellen Sie sich Ihre Website als digitalen Aussendienstmitarbeiter*in vor. Überzeugt er bei allem, was wir unter A, B, C und D vorgestellt haben? Dann steht dem Erfolg nichts mehr im Weg. Sie werden:

Fazit

Eine gute Website muss nicht aufwändig gemacht und teuer sein. Wenn das ABC und auch das D eingehalten werden, ist das E garantiert. Wir von Premotion haben die Expertise und beraten und unterstützen Sie gerne.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Pedro Llopart, Head of Production & Owner, Telefon 041 377 46 44 oder llo@premotion.ch

Vertrauen, Respekt und Wertschätzung bilden die Basis von High Performance Teams

Vertrauen, Wertschätzung und Respekt schaffen Sicherheit und tragen zur Verbindung innerhalb eines Teams bei. Gerade in unsicheren Zeiten sind diese Essenzen entscheidend, damit jedes Teammitglied seinen Beitrag für den kollektiven Erfolg leisten kann. Wie das in Teamcoachings mit einem einfachen aber nachhaltig wirksamen Prozess on- und offline gelingt, können Sie in diesem Blogbeitrag nachlesen.

Die letzten Monate haben viel Veränderung in unser privates und berufliches Leben gebracht. Und das in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit und Tiefe. Von heute auf morgen wurden einschneidende Massnahmen eingeführt, welche nahezu sämtliche Beschäftigten getroffen haben. Waren es in der ersten Phase Kurzarbeit und Homeoffice, kamen und kommen vielerorts branchenüberschreitende Restrukturierungen und Entlassungen hinzu.

Aufgrund der vielen Unbekannten ist die weitere Entwicklung der Konjunktur schwer abzusehen. Die Meinungen sind geteilt. Unsicherheit ist nicht nur Gift für die Konjunktur sondern auch für die Stimmung und die Performance der Mitarbeitenden. Welche Aussagen, Botschaften sind nun wichtig und richtig? Das Risiko falsche Hoffnung zu verbreiten ist genauso gross wie das Risiko unnötige Verunsicherung zu erzeugen.

In einem Kaderworkshop habe ich vor ein paar Wochen ein exemplarisches Beispiel erlebt, wie das gehen kann. Die beiden Inhaber haben transparent aufgezeigt, welche tiefen Kerben die Corona Krise in den Geschäftsverlauf der Firma geschlagen hat. Danach haben sie jedoch unmissverständlich den Willen zur Weiterführung unter den erschwerten Bedingungen bekundet und in der Folge aufgezeigt, wie sie sich das vorstellen. Im Anschluss wurden die ganz persönlichen Befindlichkeiten der Kader aber auch die gemeinsamen Werte und Stärken in den Fokus gestellt. Und es wurden konkrete Fragen geklärt und Lösungen definiert.

Psychologische Sicherheit als Basis

Gerade wenn im Umfeld Unsicherheit herrscht, ist es entscheidend innerhalb des Teams die Kommunikation und die Verbindung untereinander sicherzustellen. Mitarbeitende performen, wenn in ihrem Team psychologische Sicherheit besteht. Was ist denn nun psychologische Sicherheit? In ihrem Buch „The Fearless Organization: Creating Psychological Safety in the Workplace for Learning, Innovation and Growth“ definiert Amy Edmondson, Professorin für Führung an der Harvard Business School, psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz folgendermassen: «Psychologische Sicherheit bedeutet, dass alle Gruppenmitglieder während der Arbeit die gemeinsame Überzeugung teilen, dass die Gruppe sicher ist, um zwischenmenschliche Risiken einzugehen.»

Oder einfacher ausgedrückt: Jedes Teammitglied hat die Sicherheit, dass es ohne Angst vor Verurteilung, Spott oder Ausgrenzung Ideen einbringen, offen die Meinung sagen, Kritik äussern und Fragen stellen kann.

Eigentlich logisch aber doch vielerorts noch nicht die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Dabei stehen drei Attribute für die psychologische Sicherheit und damit auch die gemeinsame (High)Performance:

Respekt

Die anerkennende Berücksichtigung der Werte anderer und ihre wertschätzende Akzeptanz. Jedes Teammitglied wird gehört und spricht über einen gewissen Zeitraum gleich viel. Unterschiedliche Ansichten und Meinungen werden gegenseitig respektiert.

Vertrauen

Vorbehalt- und bedingungsloser Glaube, dass man sich auf jemanden oder etwas in hohem Masse verlassen kann. Jedes Teammitglied kann vorbehaltlos Ideen einbringen. Es herrscht Vertrauen darauf, dass diese gehört und nicht untergraben werden.

Wertschätzung

Das Wertschätzen einer oder mehrerer menschlicher Eigenschaften. Die Mitglieder eines Teams sind empathisch und achten die Gefühle und Bedürfnisse der anderen. Das Einbringen und das Ausprobieren von Neuem werden wertgeschätzt und gegenseitig gefördert.

Better together mit Beyond Leadership – on und offline

Wie schaffen wir es nun diese psychologische Sicherheit als Basis bei den Mitarbeitenden zu verankern? Eine Frage, die uns oft von Unternehmen gestellt wird, wenn es darum geht, in einem Workshop oder einer Grossgruppenveranstaltung Visionen, Ziele, Strategien oder ganz einfach neue Ideen zu erarbeiten.

Die Antwort darauf ist Beyond Leadership, ein iterativer Prozess, in welchem die Teammitglieder Schritt für Schritt vom Selbst- zum Kollektivbewusstsein gelangen. Dabei werden die Verbindungen untereinander und das gemeinsame Werteverständnis gestärkt. «Silo- und Gärtchendenken» werden abgebaut und die Zusammenarbeit nachhaltig verbessert. Daraus entstehen High Performance Teams, die auf einer menschlichen Ebene miteinander umgehen, kooperieren, intensiv kommunizieren und ehrlich im Umgang miteinander sind.

Das Modell hat Patrick D. Cowden, Ex-Deutschland CEO von Dell und Ex-Europachef von Hitachi, entwickelt. Matthias Mölleney und Sibylle Sachs haben Beyond Leadership in die Schweiz gebracht und wissenschaftlich aufgearbeitet. In der Zwischenzeit haben die beiden ein Buch zu diesem Thema verfasst.

Wir arbeiten mit diesem Prozess in Teamcoachings und Workshops mit grossen und kleinen Gruppen und erzielen dabei nachhaltig erfolgsorientierte Resultate. Sowohl in Offline Workshops wie auch online zum Beispiel über Zoom. Lesen Sie hier Aussagen von Teilnehmenden.

Der Beyond Leadership Workflow führt über folgende Stationen:

1. Check-in: Ankommen und in den Workflow einchecken

Hier wird die Grundlage gelegt. Jede Person in der Gruppe beantwortet in ein paar Worten die Frage «Wie geht es mir und was wünsche/erwarte ich von dem bevorstehenden Workflow?»

2. Connect: Vom «Ich» und den persönlichen Werten und Überzeugungen…

In diesem Modul werden die Verbindungen unter den Teammitgliedern auf der ganz persönlichen Ebene hergestellt. Die Gesamtgruppe wird in Teilgruppen von idealerweise jeweils zwei oder drei Personen aufgeteilt. Jede Gruppe bearbeitet parallel dieselbe Frage, in welcher es um die ganz persönlichen Werte, Grundsätze und Überzeugungen zu einem bestimmen Thema geht.

3. Align: …zum «Wir» und zu den bestehenden Gemeinsamkeiten

«Align», hat prinzipiell denselben Ablauf wie «Connect», aber die Frage wechselt vom «ich» zum «wir». Hier werden die gemeinsamen Werte, Grundsätze und Überzeugungen, die von allen mitgetragen werden, ermittelt und festgehalten.

4. Imagine: Gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln

Jetzt werden auf der Basis der gemeinsamen Werte und Beweggründe in den Kleingruppen Antworten und Lösungen für die konkrete Fragestellung des Workshops entwickelt.

5. Commit: Der Schritt zur erfolgreichen Umsetzung

Nun geht es darum die Umsetzung der gemeinsam definierten Massnahmen und Leistungsversprechen sicherzustellen und die individuellen Beiträge der Mitglieder abzurufen.

Beyond Leadershop Workshop als Live-Worskhop
Beyond Leadership Session online über Zoom

In den Kleingruppen, welche immer wieder neu gemischt werden, spricht jeweils eine Person eine bestimmte Zeit. Das Gegenüber hört zu und gibt danach wertschätzendes Feedback. Danach werden die Rollen gewechselt. Eine der wenigen Spielregeln bei Beyond Leadership ist, dass das Feedback ausschliesslich positiv und wertschätzend ist. Keine negativen, belehrenden oder bekehrenden Antworten. Oder wie man es so oft hört: «Das ist sehr interessant aber….»

Nach den Schritten 2., 3., 4. und 5. findet eine Reflexion in der Gesamtgruppe statt.

6. Act

Die Erarbeitung der ersten Massnahmen beginnt idealerweise bereits während des Workshops. So können die Motivation und die Energie der Stufen eins bis fünf genutzt werden. Sollte dies zeitlich nicht möglich sein, macht es Sinn, die Verantwortlichkeiten und Endtermine für die bestimmten Massnahmen festzuhalten. Das gibt den Teilnehmenden die Sicherheit, dass aktiv weiter an den Themen gearbeitet wird.

7. Debriefing: Die entscheidende Vertiefung

Abgeschlossen wird der Workshop mit einem speziellen, gemeinsamen Debriefing, bei dem wiederum alle zu Wort kommen. Dieses findet im Plenum statt. Jede Person beantwortet in ein paar Worten die folgenden vier Fragen:

Was fand ich gut?
Was hätten wir besser machen können?
Was haben wir gelernt?
Was kann ich damit anfangen?

8. Check-out: Die zusammenfassende Reflexion

Abschliessend richtet das gesamte Team noch einmal den Fokus auf den Center Point und beantwortet die Frage: «Was haben wir gemeinsam erreicht und wie haben wir die zentrale Frage gelöst?»

Fazit:

Beyond Leadership kann aufgrund des einfachen und klar verständlichen Ablaufs auch nach dem eigentlichen Workshop in den Arbeitsalltag integriert werden. So wird eine eigentliche «Better Together Kultur» geschaffen und Fragestellungen und Problemlösungen gemeinsam zielorientiert angegangen.

Wenn es also darum geht, in Teams und Unternehmungen die Sicherheit, die Verbindung untereinander und die Kommunikation auf ein zukunftsträchtiges Level zu heben, ist Beyond Leadership genau der richtige Ansatz. 

Kontaktaufnahme:
Wenn Sie mit Ihrem Team ein konkretes Thema angehen wollen oder die Verbindung untereinander nachhaltig vertiefen wollen, nehmen Sie mit Sacha Johann, Head Premotion Academy & Owner  per Telefon, 041 377 46 42 oder Mail, joh@premotion.ch Kontakt auf.

Dieser Blogbeitrag ist auch als Podcast verfügbar:

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Online Geschenkshop anstatt Teamanlass

Wie geht es Ihnen in dieser speziellen Zeit? Haben Sie die Nase voll oder läuft es immer noch ganz gut? Wir haben beides schon erlebt und sind mal voller Euphorie für neue Projekte und innovative Ideen und manchmal auch etwas traurig wegen der vielen verschobenen Aufträge.

Im Hoch entstehen die besten Ideen

Gerade sind wir im Hoch und teilen mit Ihnen eine unserer neusten Ideen:

Ein Online Geschenkshop für Mitarbeitende und Teams, denn Danke sagen kann man nicht verschieben. Der online Geschenkshop bietet eine grosse Auswahl an individuellen Geschenken (oder coronakonformen Teamaktivitäten) – so vielseitig wie die Zusammensetzung der Mitarbeitenden, so dass für alle etwas dabei ist.

Wir durften diesen Onlineshop bereits für einige Kunden umsetzen. Kunden, die ihren Mitarbeitenden Wertschätzung zeigen und Danke sagen wollen, obwohl alle Weihnachtsessen und Teamaktivitäten abgesagt werden. Hier finden Sie unseren Mustershop, um Ihnen einen Einblick zu geben: www.premotionshop.ch. Die Umsetzung erfolgt selbstverständlich auf Wunsch im CI/CD unserer Kundinnen und Kunden.

Die Umsetzung ist einfach

Wir erstellen für Sie eine «Long-List» für Geschenkideen gemäss Ihren Vorgaben (Zielgruppe, Budget, Mehrsprachigkeit). Aus dieser Long-List wählen sie Ihre Favoriten für die definitive Liste aus. Danach erstellen wir Ihnen den Online-Shop, koordinieren alles mit den Anbietern und versenden die Gutscheine oder Geschenke an Ihre Mitarbeitenden. Die Höhe der Sicherheitstufe (Passwort individuell, generell, Verschlüsselung der Daten etc.) bestimmen Sie. Für diese Schritte brauchen wir ungefähr 2-3 Wochen.

Die Freude ist gross

Die beschenkten Mitarbeitenden sind sehr positiv überrascht und schätzen diese Wertschätzung sehr. Wir haben aktuell diverse Shops am Laufen – für KMU’s und Abteilungen von internationalen Konzernen mit 80 bis 1'600 Mitarbeitenden. Von dieser Erfahrung können Sie profitieren und wir freuen uns, wenn wir Sie unterstützen dürfen, auch in Homeoffice- und Coronazeiten den Mitarbeitenden zu danken.

Pedro Llopart, Head of Production & Owner, berät sie gerne. Nehmen Sie mit ihm Kontakt auf, Telefon 041 377 46 44 oder llo@premotion.ch.

Online Workshops – Rahmen und Inhalt sind entscheidend

Im Gegensatz zu einem Online-Kurs finden Online Seminare, Webinare oder -Workshops live am Bildschirm statt. Moderator und Teilnehmende erarbeiten in Echtzeit auf dem virtuellen Weg gemeinsam auf Ergebnisse hin. In den letzten Wochen und Monaten habe ich verschiedene Erfahrungen, auch als Teilnehmer, gemacht und meine ganz eigenen Erkenntnisse gesammelt. Dabei habe ich festgestellt, dass der Rahmen genauso mit entscheidend für den Erfolg ist, wie der eigentliche Inhalt.

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Plötzlich musste es schnell gehen. Aufgrund der Einschränkungen, die wegen der Corona-Krise getroffen wurden, konnten öffentliche Seminare und Workshops für Firmenkunden nicht mehr wie geplant vor Ort durchgeführt werden. Darunter ein Mitarbeitertraining eines Verlages, ein Leadershiptraining für ein Transportunternehmen, eine nationale Workshopserie einer Medienanstalt, die Kadertagung einer Gastrokette. Es gab also zwei Möglichkeiten: Das Seminar verschieben oder es auf dem virtuellen Weg durchführen. Entschied man sich für die zweite Variante ging es zuerst einmal darum, Inhalt, Ablauf und die Tools auf die neue Situation abzustimmen, ohne das ganze Konzept komplett umzukrempeln. In einem zweiten Schritt mussten Auftraggeber und Teilnehmende von der Alternative «Online Workshops» überzeugt werden. Dabei ging es vor allem darum, bestehende Vorbehalte zu berücksichtigen:

Den kritischen Erfolgsfaktoren stehen jedoch auch eine ganze Reihe von positiven Aspekten gegenüber:

Die Kernfrage: Funktioniert das Format auch online?
Zugegeben, ein Online-Seminar oder -Workshop durchzuführen ist nicht Rocket Science. Aber es reicht nicht, ein offline Format 1:1 online durchzuführen. Aus diesem Grund muss in den meisten Fällen das Workshopdesign auf die neuen Gegebenheiten angepasst werden. Zudem sollte die online Moderation im technischen Bereich reibungslos verlaufen. Zum Beispiel wenn es darum geht, Teilnehmende in Break-out Räumen arbeiten zu lassen und das Arbeiten mit konkreten Hinweisen über die Chat Funktion zu begleiten und zu steuern. Da macht es Sinn, dass man mit den verschiedenen Moderations- und Kommunikationstools vertraut ist.

Die Wahl des passenden Tools
Um den Inhalt des Seminars konzeptgetreu durchführen zu können, stehen Coaches und Trainern verschiedene Tools zur Verfügung: Zoom, Skype, Adobe Connect, WebEx, Miro, Google Hangout, Microsoft Teams, Moodle, Spotme, um nur einige zu nennen. Aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit und seiner praktisch unbegrenzten Verfügbarkeit hebe ich hier einmal Zoom heraus.

Bei Zoom schätze ich zudem die Möglichkeit, dass sich die Teilnehmenden in separaten Break-out Räumen zu Gruppenarbeiten oder für den individuellen Austausch treffen können. Die Gruppenzuteilung kann nach dem Zufallsprinzip oder durch eine gezielte Auswahl stattfinden. Sicherheitsprobleme mit denen Zoom konfrontiert wurde, hat das Unternehmen in der Zwischenzeit behoben und im April 2020 ein Update versendet.

Um eine Zoom Sitzung auch in Zukunft zu schützen, gibt es verschiedene Massnahmen:

Bestimmen Sie selbst, welche Massnahmen für Ihr Seminar angezeigt sind und in welchem Fall diese unter Umständen über das Ziel hinausschiessen. 

Vor dem Start sollten noch einige Punkte beachtet werden:

Vereinbaren Sie neben den üblichen Rahmenbedingungen ein paar zusätzliche Punkte:

Fazit
Online Seminare funktionieren sehr gut. Der Lerneffekt kann sichergestellt werden, wenn Inhalt und Form für die Teilnehmenden auf die neuen, virtuellen Rahmenbedingungen angepasst werden. Die Form erfordert jedoch ein hohes Mass an Selbstdisziplin der Teilnehmenden und sind somit vermutlich nicht für jeden Persönlichkeitstypen geeignet. Online Seminare werden Präsenzseminare bestimmt nicht verdrängen, werden jedoch in Zukunft im Alltag immer präsenter, weil sie eine echte Alternative oder Ergänzung zu den herkömmlichen Seminarformaten sind. Gut vorstellbar ist, dass in Zukunft hybride Formate mehr und mehr Einzug halten werden, um so Seminare kosten- und klimaneutral gestalten zu können.

Planen Sie einen Workshop, ein Seminar oder ein Training für Ihr Team oder Ihre Unternehmung? Nehmen Sie mit Sacha Johann, Head of Premotion Academy, Kontakt auf, wir erarbeiten gemeinsam ein massgeschneidertes Konzept. On- oder offline.

Kontaktinformation
Sacha Johann, Head of Premotion Academy & Owner, Telefon 041 377 46 42, joh@premotion.ch

Coaching, Seminare und Training
Sacha Johann, Life & Business Excellence, www.sachajohann.ch