Kreatives Storytelling für KMUs: Ein Weg zur Stärkung der Markenidentität

Die Stärkung der eigenen Markenidentität ist nicht nur wichtig für Grossunternehmen. Auch KMUs müssen sich auf ihren Kommunikationskanälen von ihrer Konkurrenz abheben und kreative Wege einschlagen. Bereits mit einem kleinen Budget kann man grosse Wirkung erzielen. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie mehr über die Bedeutung des kreativen Storytellings für KMUs und welche Wege Sie hin zu einer starken Markenpositionierung einschlagen können.

Möchten Sie mehr erfahren oder brauchen Sie Unterstützung in der Planung und Umsetzung Ihrer Kommunikationsmittel? Hier erreichen Sie uns.

Bedeutung von kreativem Storytelling für KMUs

Kreative Storytelling-Methoden bieten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine attraktive Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben. Besonders in einem stark umkämpften Marktumfeld ist es entscheidend, die Identität der Marke zu stärken, um den Wiedererkennungswert zu erhöhen und eine langfristige Kundenloyalität zu gewinnen. Durch die direkte Integration von emotionalen Geschichten und Persönlichkeiten in ihre Markenkommunikation können KMUs eine emotionale Bindung und Vertrauen zu ihren Kundinnen und Kunden oder auch potenziellen Arbeitnehmenden aufbauen. Es ermöglicht Ihnen, Ihre Unternehmensgeschichte auf einzigartige und persönliche Weise zu präsentieren. Menschen suchen heutzutage nach authentischen Marken, die ihre Werte teilen.

Besonders kleinere Unternehmen haben oft Respekt vor aufwendigen Kampagnen und teuren Produktionen – das muss nicht sein. Kreatives Storytelling kann individuell auf jede Marke und Budget zugeschnitten werden. Kleine Massnahmen bringen oft schon grosse Effekte!

Mögliche Kommunikationskanäle für kreatives Storytelling

KMUs haben heute eine Fülle an Kommunikationskanälen zur Verfügung, um ihre Geschichten zu erzählen und mit ihrem Publikum zu interagieren. Um eine Wirkung erzielen, müssen mehrere Kanäle über einen längeren Zeitraum kombiniert bespielt werden.  

Hier sind einige Beispiel von Kommunikationskanälen, die auch mit einem kleineren Zeitaufwand und Budget genutzt werden können.

Social Media Plattformen

Social Media bietet eine breite Palette an Möglichkeiten, um kreative Geschichten zu teilen. Durch visuelle Inhalte, kurze Geschichten, Kundenfeedbacks und Einblicke hinter die Kulissen wirkt eine Marke sympathisch und authentisch. Die Vorteile bei Social Media liegen in der direkten Interaktion mit dem Publikum und den verschiedenen Formatmöglichkeiten. Zudem lassen sich bereits mit einem kleinen Budget wirkungsstarke Umsetzungen erzielen. Social Media Kanäle erfordern eine kontinuierliche Pflege und ist im Zeitaufwand nicht zu unterschätzen. Ein aktuelles Beispiel eines von uns umgesetzten Employer Branding Videos können sie hier finden.

Unternehmensblogs

Ein Blog ist eine hervorragende Möglichkeit, um ausführlichere Geschichten und informative Inhalte zu teilen. KMUs können ihre Expertise demonstrieren, Branchentrends diskutieren und Einblicke in ihre Arbeitsweise geben. Wichtig, auch ein erfolgreicher Blog erfordert eine regelmässige Aktualisierung.

Physische Drucksachen

Trotz des digitalen Zeitalters haben physische Drucksachen je nach Branche nach wie vor ihre Wichtigkeit und können eine effektive Ergänzung zu digitalen Kommunikationswegen darstellen. Bei der Erstellung von Drucksachen spielt das kreative Storytelling eine grosse Rolle. Die Art und Weise, wie die Geschichten visuell präsentiert werden, beeinflusst, wie die Botschaften vom Publikum wahrgenommen und verstanden werden.

Hier lohnt es sich in einem ersten Schritt bestehende Briefschaften Broschüren, Mailings etc. zu reflektieren und in einem zweiten Schritt zu optimieren. Durch die gezielte Auswahl von Designs, Botschaften und Material können Drucksachen eine emotionale Wirkung erzielen. Drucksachen müssen unbedingt sorgfältig geplant und budgetiert werden, damit sie ihre volle Wirkung entfalten. Schnellschüsse können hier schnell viel Budget und Ressourcen in Anspruch nehmen, ohne den gewünschten Effekt zu erzielen.

Newsletter

Verschicken Sie einen Newsletter? Sie sind, wenn richtig umgesetzt, ein kostengünstiges und effektives Mittel, um regelmässig mit Kundinnen und Kunden in Kontakt zu bleiben und sie über Neuigkeiten, Angebote und Geschichten zu informieren. Durch eine ansprechende Gestaltung, persönliche Ansprache und relevante Inhalte können Newsletter eine hohe Öffnungs- und Klickrate erzielen. Auch hier muss der Inhalt gut geplant werden und den Lesenden unbedingt einen Mehrwert bieten. Ansonsten wird dieser schnell wieder abbestellt.

Events

Bereits Events in einem kleinen Rahmen bieten KMUs die Möglichkeit, ihre Geschichten persönlich zu präsentieren und ihre Markenidentität kreativ zu stärken. Kundeveranstaltungen tragen zudem zu einer effektiven Kundenbindung bei. Auch hier ist es wichtig, dass die eingeladenen Personen einen Mehrwert aus der Veranstaltung ziehen können, beispielsweise einen informativen Vortrag, Networking Möglichkeiten oder ein ansprechendes Programm. Besonders bei einem kleinen Budget gilt hier: klein, aber fein! Es lohnt sich die Anzahl der Gäste und Programmpunkte zu reduzieren und das Budget stattdessen in die Organisation des Anlasses zu investieren.

Tipps zur Umsetzung von kreativem Storytelling

Authentizität

Ein wesentlicher Tipp zur erfolgreichen Umsetzung von kreativem Storytelling für KMUs liegt in der Authentizität Ihrer Geschichte. Seien Sie ehrlich und transparent und scheuen Sie nicht, Einblicke hinter die Kulissen zu geben. So bauen Sie Vertrauen zu Ihrer Zielgruppe auf und generieren spannende Inhalte.

Vielfalt

Nutzen Sie verschiedene Kommunikationskanäle und unterschiedliche Formate wie Fotos, Texte, Videos, um Ihre Botschaft effektiv zu vermitteln und die Aufmerksamkeit zu steigern.

Kontinuität

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kontinuität - bleiben Sie am Ball und erzählen Sie regelmäßig neue Geschichten, um Ihre Marke im Gedächtnis zu halten.

Mitarbeitende

Vergessen Sie nicht, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv in den Storytelling-Prozess einzubeziehen, denn sie sind oft die besten Botschafter Ihrer Marke. Durch eine gezielte Schulung und Motivation können sie zu einem starken Teil Ihrer Story werden und so die Identität Ihres Unternehmens positiv beeinflussen.

Fehlen Ihnen die internen Ressourcen und die Kapazität sich mit dem Thema kreativem Storytelling auseinanderzusetzen und Ihre Kommunikation zu optimieren? Wir unterstützen Sie gerne bei spezifischen Massnahmen oder planen mit Ihnen Ihre optimale Strategie.

Nachhaltigkeit im Eventmanagement

Nachhaltigkeit im Eventmanagement ist allgegenwärtig. Auch bei unseren Eventmanagement Bootcamps wird das Thema mit den Teilnehmenden jeweils intensiv und aus unterschiedlichsten Perspektiven diskutiert. In diesem Blog wollen wir auf die Nachhaltigkeit im Eventmanagement eingehen. Wie bei unserem Bootcamps bleiben wir dabei praxisnah. Wir zeigen auf, wie ein Event nachhaltig gestalten sein kann, ohne dabei auf ein beeindruckendes Eventerlebnis zu verzichten.

Nachhaltig entscheiden

Grundlegend stellt sich zuerst die Frage: Ist ein Zusammenkommen in physischer Form zwingend notwendig, oder bieten digitale Alternativen wie virtuelle oder hybride Events eine ebenso effektive Möglichkeit, die Zielgruppe zu erreichen und die Kernbotschaften zu vermitteln? Digitale Events können die Umweltbelastung durch Reiseaktivitäten drastisch reduzieren, sind oft kostengünstiger und können durch ihre Flexibilität eine breitere Zielgruppe erschliessen. Hybride Veranstaltungen wiederum bieten eine Kombination der Vorteile von physischer Präsenz und digitaler Erreichbarkeit. Unsere Erfahrung zeigt, dass die digitalen Alternativen, bei welchen es nicht nur um die reine Informationsvermittlung geht, an Relevanz verloren haben. Einer der Gründe dafür sind sicherlich die hohen Kosten für die aufwändige Event- und Content-Produktion.

Nachhaltig motiviert

Für das nachhaltige Eventmanagement ist es entscheidend, alle beteiligten Eventpartner frühzeitig in die Planung und Umsetzung einzubinden. Dabei können durch eine proaktive Kommunikation und gemeinsamen Abstimmungen die unterschiedlichen Perspektiven und Ideen gesammelt werden. Zu berücksichtigen dabei ist, dass die Ansprüche und Möglichkeiten der einzelnen Partner sehr unterschiedlich sein können.
Auch die Gäste sollten bereits vor dem Event in den Prozess der Nachhaltigkeit einbezogen werden, beispielsweise durch gezielte Informationen zu geplanten Massnahmen und Aktivitäten vor, während oder nach dem Event. Auf diese Weise informieren wir nicht nur über die nachhaltige Ausrichtung des Events, sondern auch über die konkreten Massnahmen wie beispielsweise der Logistik und Reisemöglichkeiten, Infos zur Abfallentsorgung oder die Bemühungen für ein besonderes Cateringkonzept. Das Ziel ist, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu motivieren, die Massnahmen zu unterstützen und im besten Fall selbst einen positiven Beitrag zu leisten. Nach dem Event ist es wichtig, Feedback von Partnern und Gästen einzuholen, um zu erfahren, wie die Massnahmen wahrgenommen wurden und welche Aspekte bei einer nächsten Veranstaltung optimiert werden können oder sollen.

Nachhaltig authentisch

Ein weiterer Einflussfaktor sind die Themen Dekoration, Inszenierungen und Infrastruktur. Hier können Materialien statt gekauft auch einfach gemietet und somit mehrmals wiederverwendet werden. Oftmals hat dies den positiven Effekt, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig Kosten zu sparen. Falls dies aufgrund einer unverkennbaren und einzigartigen Inszenierung nicht möglich ist, sollte bei der Planung die nachhaltige Weiterverwendung der Materialien bereits im Vorfeld überlegt werden. So wurde das verwendete Holz eines Messestandes beispielswiese für die Aufrichte bei einem Hausbau wiederverwendet.

Ein weiterer Tipp ist, Materialien für die Inszenierung einzusetzen, welche im eigenen Unternehmen oder beim Kunden (aus Agentursicht) vorhanden und im täglichen Einsatz sind. So haben wir zum Beispiel ein Inszenierungskonzept entwickelt, bei welchem Lagergestelle für die Rauminszenierung einer gesamten Messehalle genutzt wurden. Dadurch wurden einerseits Ressourcen und Finanzen gespart und gleichzeitig ein besonders authentisches Ambiente geschaffen. Im Trend liegt ebenfalls die Dekoration «to go». Bei dieser Idee können die Gäste die Dekorationselemente, oder zumindest einzelne Teile davon, nach dem Event mit nach Hause nehmen. Bereits vor einigen Jahren haben wir dieses Konzept bei einem eigenen Kundenevent erfolgreich angewendet. Die Gäste haben diese Überraschung dabei sehr positiv aufgenommen und sich über die Blumen, Vasen und verschiedensten Kerzengläser sehr gefreut. So viel Freude mit dieser nachhaltigen Aktion auch ausgelöst wird und damit es auch für den Veranstalter eine positive Aktion bleibt, ist wichtig zu beachten, dass alles, was nicht zum Mitnehmen gedacht ist, entsprechend gekennzeichnet oder befestigt wird. Die Gäste schätzen es übrigens sehr, wenn für den Transport entsprechende (nachhaltige) Verpackungen bereitstehen.

Nachhaltig köstlich

Beim Catering sollten bewusst regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugt werden, da dies nicht nur die ökologische Bilanz verbessert, sondern auch die lokale Wirtschaft unterstützt. Die Integration von veganen und vegetarischen Optionen kann den ökologischen Fussabdruck weiter reduzieren. Weitere Massnahmen wie der Einsatz von Mehrweg- anstelle von Einwegprodukten oder der Offenausschank von Getränken anstelle der Abgabe in Flaschen tragen zur Nachhaltigkeit bei.

Eine genaue Berechnung der Anzahl der Gäste hilft, Food Waste zu minimieren. Überschüsse können unter anderem durch die Einberechnung einer realistischen „no Show Rate" vermieden werden. Food-Waste vermieden werden kann auch durch die Abgabe der übrig gebliebenen Speisen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende der Veranstaltung. Dies zum Beispiel in extra dafür bereitgestellten Take-Away-Boxen. Obwohl diese Massnahme sinnvoll erscheint, gestaltet sich die Umsetzung oft schwierig. Häufig werden die Speisen beispielsweise während dem Event über einen längeren Zeitraum auf einer Buffetstation präsentiert und können danach aus qualitätsgründen nicht mehr weitergegeben werden. Probleme entstehen auch bei Nahrungsmitteln, für welche beim Transport eine Kühlkette eingehalten werden muss. Zu berücksichtigen sind ebenfalls die geltende Lebensmittel Gesetzgebungen und Vorschriften. Diese variieren je nach Kanton.

Nachhaltig unterwegs

Die Nachhaltigkeit kann auch bei der Auswahl der Location berücksichtigt werden. Dabei bietet zum Beispiel eine Location, welche Nahe am Hauptsitz des Unternehmens liegt, den grossen Vorteil, dass die meistens Gäste eine kurze Anreise haben. Ebenfalls wichtig ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Anreize wie Kombitickets können die Teilnehmenden dazu ermutigen, umweltfreundliche Transportoptionen zu wählen. Die Einbindung unkonventioneller Transportmittel wie Velos oder E-Scooter kann ebenfalls zur Förderung nachhaltiger Mobilität beitragen

Um den Energieverbrauch zu minimieren, bieten eine Vielzahl an Locations bereits heute energieeffiziente Beleuchtungen, Heizungen und Kühlungssysteme. Entsprechende Umweltzertifizierungen, sind ein Hinweis darauf, dass die Location nachhaltige Lösungen implementiert hat.

Wir stellen abschliessend fest, dass sich das Thema Nachhaltigkeit im Grossen und Kleinen mit dem Eventmanagement gut vereinbaren lässt. Dies einerseits durch die aktive Integration Partner und Gäste, die Verwendung nachhaltiger Materialien, einem sinnvollen Logistik- und Cateringkonzept sowie der Auswahl der passenden Location. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass alle diese Massnahmen, einen Event nicht nur Nachhaltiger, sondern auch authentischer machen.

Dich interessiert dieses und alle anderen Themen rund um das Eventmanagement? Unser nächstes Bootcamp findet am Donnerstag, 17. Oktober 2024 statt. Infos und Anmeldung hier


Mit der «SINN-Formel» zur individuellen und kollektiven Sinnhaftigkeit

Immer mehr Menschen wollen nicht nur das WAS sondern auch den Sinn in ihrem Beruf sehen. Sinnhaftigkeit sorgt für Klarheit, Motivation und Inspiration. Im Kollektiv schafft Sinnhaftigkeit Vertrauen, Respekt und Wertschätzung. So entstehen Teams, die noch besser und erfolgreicher zusammenarbeiten. Die SINN-Formel ist eine wegweisende Methode, wenn es darum geht, die individuelle, berufliche Situation zu reflektieren oder gar neu zu gestalten. 

Soeben ist das Buch «arbeite mit SINN» von Sacha Johann, unserem Head of Training und Owner zu diesem Thema erschienen. Das Buch kann hier bestellt werden.

Was ist Sinn denn eigentlich?
Was wir als Sinn bezeichnen, nennen die Amerikaner Purpose – eine starke Kraft, die uns Menschen antreibt, nach vorne zieht und zusammenhält. Sinn ist ein menschliches Grundbedürfnis. Fehlt er, dann fehlen auch Klarheit, Freude und Motivation. Das gilt für Einzelpersonen aber auch für Teams und Unternehmungen. Sinn treibt Menschen an, schweisst Menschen zusammen und macht kühne Visionen zu erreichbaren Zielen.

Die SINN-Formel
Wer Sinn stiftet, dem Folgen die Menschen, weil er Ihnen Antworten nach dem Warum gibt und sie in ihrem tiefsten inneren Wunsch trifft, eben den Sinn einer Sache zu erkennen. Erkennen Menschen den Sinn, finden Sie auch Inspiration und neue Motivation.

Mit der SINN-Formel unterstützen wir Einzelpersonen, Teams und Unternehmungen dabei, dem tieferliegenden Sinn auf den Grund zu gehen, konkret

Diese Formel setzt sich aus den folgenden 4 Elementen zusammen.

Standpunkt
Werfen Sie einen Blick auf Ihre aktuelle Aufgabe, die Menschen, mit denen Sie arbeiten, die Unternehmung, für die sie tätig sind. Wo stehen Sie? Erkennen Sie Ihre Werte und für das, was Sie als Mensch stehen, wieder? Finden Sie Erfüllung in dem, was Sie tun, oder hat sich in den Jahren etwas verändert? Wissen Sie genau, wo die Reise hingeht?

Innere Haltung
Wofür stehen Sie? Welche Werte leiten Sie? Was bewegt Sie? Was weckt Ihre Leidenschaft? Wie Sie auf die Welt blicken, formt Ihre Haltung und Ihren Antrieb.

Nutzen
Welchen Nutzen erzielen Sie mit Ihrem Denken und Handeln? Für sich selbst und noch wichtiger für andere? Je mehr Wert Sie für andere stiften, desto mehr Wert kommt auch zu Ihnen. Hinterlassen Sie eine starke Wirkung.

Nachhaltigkeit
Sind Sie bereit einen neuen Weg zu gehen oder den bestehenden noch besser zu machen? Sind Sie bereit für Ihre ganz persönliche Weiterentwicklung? Grosse Ziele erreichen Sie nur mit einem langen Atem und langfristig angelegtem Handeln.

Wir haben uns diese Formel zur Philosophie gemacht. Sie bildet die Basis für die Business Coachings mit Einzelpersonen, Teams und Unternehmungen. Wie sieht das bei Ihnen aus? Kennen Sie Ihre Antwort auf alle 4 Elemente? Haben Sie Ihr gewünschtes Resultat klar vor Augen? Spricht das Herz oder der rationale Verstand? Wie sieht es in Ihrem Team, in Ihrer Unternehmung aus? Wissen die Menschen, warum sie tun, was sie tun? Haben sie gemeinsame Werte und Ziele? Oder geht in beiden Fällen noch mehr?

Sinnsuche im Team und im Unternehmen: eine Führungsperspektive

Wenn Mitarbeitende einen Teil ihrer ganz persönlichen Sinnhaftigkeit in ihrem Job sehen, stärkt dies nicht nur ihre Loyalität an die Arbeit selbst, sondern auch an das Team und das gesamte Unternehmen. Zudem sind sinnerfüllte Mitarbeitende engagierter und produktiver und sie zeichnen sich durch ein höheres Mass an Leistungsbereitschaft, Kreativität und Innovationsfähigkeit aus. Ferner belegt eine Gallup Studie10 aus dem Jahr 2021, dass Unternehmen mit einem hohen Mitarbeiterengagement viel weniger gesundheitsbedingte

Ausfälle verzeichnen. Widerspruchsfreie Kommunikation, eine funktionierende Feedback- und Fehlerkultur, Anerkennung und Wertschätzung, die Bereitstellung nötiger Ressourcen, klare Zielvorgaben und transparente Arbeitsbedingungen geben Sicherheit und Orientierung. Führungskräfte können hier eine wichtige Rolle einnehmen, indem sie den Mitarbeitenden ein Warum und nicht nur ein Was geben und ein gemeinsames Ziel- und Werteverständnis erarbeiten. Zentral erscheint mir auch, dass Vorgesetzte im Führungsalltag vermehrt die Rolle des Mentors und Sparringpartners einnehmen und ihre Mitarbeitenden aktiv begleiten.

Als Führungskraft sollten Sie sich jedoch zunächst selbst darüber im Klaren sein, was für Sie persönlich Sinn ergibt und warum Sie gerade diesen Beruf in dieser Form in diesem Unternehmen ausüben, bevor Sie sich als Mentor oder Mentorin für andere zur Verfügung stellen. Dann können Sie Ihre Mitarbeiter ebenfalls dazu anregen, über die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit nachzudenken. Dies kann entweder in Form von Einzelgesprächen oder in Gruppendiskussionen geschehen. Wichtig ist, dass Sie ehrlich und offen Interesse an den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeiter zeigen. Sprechen Sie mit ihnen über ihre persönlichen Werte und Ziele. Finden Sie heraus, was ihre Antreiber sind, was sie in

ihrem Job erreichen wollen. Und sprechen Sie mit ihnen über ihre Fähigkeiten und ihre Leistungsbereitschaft und fragen Sie sie, welchen Beitrag sie persönlich oder im Kollektiv zur erfolgreichen Zusammenarbeit einbringen wollen.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die psychologische Sicherheit im Team. Was heisst das genau? In ihrem Buch «The Fearless Organization: Creating Psychological Safety in the Workplace for Learning, Innovation and Growth» definiert die Autorin Amy C. Edmondson, Professorin für Führung an der Harvard Business School, psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz folgendermassen: «Psychologische Sicherheit bedeutet, dass alle Gruppenmitglieder während der Arbeit die gemeinsame Überzeugung teilen, dass die Gruppe sicher ist, um zwischenmenschliche Risiken einzugehen.»

Oder einfacher ausgedrückt: Jedes Teammitglied hat die Sicherheit, dass es ohne Angst vor Verurteilung, Spott oder Ausgrenzung Ideen einbringen, offen die Meinung sagen, Kritik äussern und Fragen stellen kann. Das klingt logisch, doch vielerorts ist dies immer noch nicht die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Drei Merkmale sind entscheidend für die psychologische Sicherheit und damit auch für die gemeinsame (hohe) Leistungsfähigkeit:

So entstehen Hochleistungsteams welche

Wie Sie die SINN-Formel dazu einsetzen können, wenn es darum geht die persönliche oder die kollektive Sinnhaftigkeit im Team zu reflektieren oder allenfalls neu zu erarbeiten, erfahren Sie im Buch «arbeite mit SINN!» welches soeben im Goldegg Verlag erschienen ist.

Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar, überall wo es Bücher gibt – on- und offline oder in unserem Webshop.

Eventmanagement: Der Schlüssel zum Erfolg

Im Eventmanagement gibt es viele Aspekte, die für den Erfolg eines Events wichtig sind. Ob für einen kleinen oder grossen Event, die richtige Planung und Organisation sind der Schlüssel zum Erfolg. In diesem Blog beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Bausteinen des Eventmanagements. Sie erfahren auch, wie Sie einfach von unserem Know-how aus über 20 Jahren Eventmanagement profitieren können.

Bevor wir uns den wichtigsten Bausteinen des Eventmanagements widmen, stellt sich zunächst die Frage: Was versteht man eigentlich unter Eventmanagement? Es handelt sich dabei ganz einfach um die Planung und Organisation von Events - ein Event wird von der Idee bis zur Umsetzung geplant, organisiert und umgesetzt. Fehlen die (internen) Ressourcen oder das Know-how, können externe Dienstleister wie Eventagenturen mit ihren Ressourcen, Wissen und Erfahrung unterstützen.

Eine detaillierte Planung ist für das erfolgreiche Eventmanagement unumgänglich. Dazu gehören in einem ersten Schritt beispielsweise die realistische Projektplanung des Timings mit Milestones und die Definition des Budgetrahmens. Eine zentrale Rolle spielt ebenfalls die Zusammensetzung und Organisation des Projektteams. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit müssen die Rollen und Verantwortlichkeiten sowie die Erwartungshaltungen besprochen werden. Definiert werden sollen auch die Prozesse zum Datenaustausch und die Kommunikationswege innerhalb des Teams.

Zentrale Elemente des Events

Mit einer ganzheitlichen und vorausschauenden Eventplanung kann sichergestellt werden, dass die Ressourcen richtig eingesetzt und Herausforderungen frühzeitig antizipiert werden können. Dazu müssen in der Planung sämtliche Aspekte des Events wie zum Beispiel die Auswahl der Location, Kommunikation, Logistik, Dekoration/Inszenierung, Catering, Entertainment etc. berücksichtigt werden.   Ebenso wichtig ist eine detaillierte Budgetplanung. In diese Planung gehören Mietkosten wie Location, Technik, Infrastruktur, Logistik, Catering, Dekoration, Sicherheit etc. Auch das Personal, welches für die Organisation und Durchführung des Events h vor Ort benötigt wird, ist zentral. Eventmanagement bedeutet Flexibilität und Agilität. Kurzfristige Anpassungen und Planänderungen gehören mit dazu. Umso wichtiger ist es, dafür eine zeitliche und finanzielle Reserve einzuplanen.

Auf die richtigen Partner kommt es an

Um einen erfolgreichen Event zu organisieren, ist es wichtig, die passenden Partner und Dienstleister zu finden. Bei der Auswahl der richtigen Partner sollte nicht nur auf den Preis geachtet werden. Auch die Qualität, Zuverlässigkeit, Vertrauen und Erfahrung sind wichtig. Bei der Evaluation der Partner können Referenzen eingeholt oder Bewertungen von anderen Kunden berücksichtigt werden. Auch persönliche Empfehlungen von Kolleginnen und Kollegen oder Geschäftspartnern sind eine wertvolle Hilfe. Entscheidend, und das geht oft vergessen, ist auch der Faktor «Mensch». Die Zusammenarbeit soll partnerschaftlich sein und vor allem Spass machen.

Geballte Ladung Eventmanagement

Du bist daran einen Event zu planen und willst wissen, wie dieser Event garantiert zum Erfolg wird? Dann melde dich jetzt für unser Eventmanagement Bootcamp an und profitiere vom Know-how aus über 20 Jahren Erfahrung und 2000 erfolgreich umgesetzten Eventprojekten. Dich erwartet ein Tag voller «Eventmanagement». Du lernst die wichtigsten Elemente kennen und nimmst am Ende des Tages viel Wissen und nützliche Werkzeuge mit nach Hause. Das nächste Bootcamp findet am Samstag, 4. November 2023 im Raum Luzern statt. Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Nachhaltig erfolgreich mit einem regelmässigen Team Check-up

Kürzlich, ein HR-Verantwortlicher, am Schluss eines Erstgespräches für ein Teamcoaching: «Vielen Dank, das war sehr aufschlussreich und überzeugend. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir miteinander arbeiten, wenn wir eine Herausforderung sehen …» So weit, so gut…

Noch immer gibt es Verantwortliche in Unternehmungen, die dann Massnahmen ergreifen, wenn Mitarbeitende ihre Unzufriedenheit offen kundtun, Konflikte bereits brodeln, Ziele nicht mehr erreicht werden, Kündigungen zunehmen oder Mitarbeitende ausfallen. Dabei können solche Entwicklungen viel früher erkannt werden, wenn nicht nur die einzelnen Mitarbeitenden, sondern vermehrt auch das Kollektiv abgeholt wird. Oftmals entstehen nämlich schwierige Situationen, weil die Zusammenarbeit im Team nicht mehr gelingt.

Befragungen von Mitarbeitenden und Einzelgespräche sind gute Mittel, um das Individuum abzuholen. Aber wie sieht es in den einzelnen Teams oder Abteilungen aus? Funktioniert das Miteinander noch? Identifizieren sich noch sämtliche Mitglieder mit den Werten und Zielen? Fühlt sich jedes Teammitglied respektiert und wertgeschätzt? Vertraut man einander? Wird das Potential ausgeschöpft oder geht da noch mehr? Diese und weitere Fragen können in Team Check-ups beantwortet werden.

Es braucht nicht immer einen triftigen Grund für ein Teamcoaching

Wann macht denn nun ein solcher Check-up Sinn? Gerne regelmässig. Am besten, wenn es noch gar keine offensichtlichen Probleme oder Herausforderungen gibt. Das können folgende Situationen sein:

Manchmal jedoch schon

Es gibt aber auch offensichtliche Gründe, welche dafür sprechen, einen gemeinsamen Workshop durchzuführen. Hier ein paar Beispiele:

Aus den Erkenntnissen, welche im Workshop gewonnen werden, leitet das Team konkrete Handlungsschritte ab, welche von sämtlichen Teammitgliedern mitgetragen werden.

Wie ein solcher Workshop konkret ablaufen kann, habe ich in einem früheren Artikel beschrieben.

Nutzen für die ganze Unternehmung

Neben den erzielten Ergebnissen, welche aus definierten Lösungsansätzen und Handlungsschritten bestehen, kann das Team bzw. die ganze Unternehmung folgenden Nutzen aus einem Team Check-up ziehen:

Einmal ist «keinmal»

Wie oft sollte man einen Team Check-up durchführen? Ganz einfach: nach Bedarf. Allerdings ist klar: Mit nur einem Workshop ist es nicht getan. Das Erreichen der gesetzten Weiterentwicklungsziele und die allgemeine Stimmung im Team sollten laufend überprüft werden. Es gibt aber auch keine goldene Regel. Je nach Thema und dessen Wirkungsgrad macht es vielleicht Sinn, am Anfang monatlich einen Team Check-up durchzuführen. Wenn es darum geht, zu überprüfen, ob man gemeinsam auf Kurs ist, kann ein Rhythmus von drei Monaten zielführend sein. Zudem spricht nichts dagegen, bei Bedarf spontan einen Workshop durchzuführen.

Wollen Sie mit Ihrem Team einen Check-up durchführen? Oder die Verbindung und das gemeinsame Werteverständnis untereinander nachhaltig vertiefen? Oder gemeinsam einen nächsten Meilenstein setzen? Nehmen Sie mit mir Kontakt auf: Sacha Johann, joh@premotion.ch, Telefon 041 377 46 42

Nachhaltigkeit in KMU's und bei Premotion

Das Bekenntnis von Unternehmen zur Nachhaltigkeit wird immer grösser. Gerade in den aktuellen, turbulenten Zeiten wird Unternehmensführung mit Verantwortungsbewusstsein und Stil sehr geschätzt und von KundInnen und Mitarbeitenden positiv bewertet. Für grosse Unternehmen wurde die Kommunikation rund um Corporate Social Responsibility (CRS) und Nachhaltigkeit mit der Gesetzesänderung zur Pflicht. Aber auch KMU’s bekennen sich freiwillig vermehrt zu verantwortungsvollem Unternehmertum.

Die Nachhaltigkeitsdebatte bleibt weiter in Gang. In der Schweiz angetrieben im 2020 von der Konzernverantwortungsinitiative (KVI) und der Annahme des indirekten Gegenvorschlags des Parlamentes, werden die Unternehmen «von öffentlichem Interesse» in der Schweiz zu Nachhaltigkeit angehalten und zur Abgabe eines jährlichen Nachhaltigkeitsberichts verpflichtet. Die neue Regelung gilt ab Geschäftsjahr 2023. Diese Entwicklung hat natürlich auch Einfluss auf die KMU’s der Schweiz, die sich ebenfalls immer häufiger mit der Nachhaltigkeit auseinander setzen und einen Nachhaltigkeitsbericht abgeben werden oder wenigstens ein Nachhaltigkeitskonzept einführen. Gezwungenermassen oder freiwillig.

Doch was bedeutet das für die KMU? Hier einige Antworten auf häufig gestellte Fragen:

1. Warum schreiben Unternehmen und KMU einen Nachhaltigkeitsbericht?

Die Unternehmen verstehen ihren Impact auf Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft (Ökonomie, Ökologie, Soziales). Durch diese Transparenz und ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit erhalten sie mehr Glaubwürdigkeit und Vertrauen und machen sich attraktiver als Anbieterin, Lieferant oder Arbeitgeberin. Zusätzlich ist es möglich, dass grosse Unternehmen zukünftig nur noch mit Lieferanten und Dienstleistern zusammenarbeiten, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben, da sie Auflagen diesbezüglich einhalten müssen.

2. Aber wie kann ein KMU einen Nachhaltigkeitsbericht oder Nachhaltigkeitskonzept erarbeiten und umsetzen?

KMU’s können sich detailliert mit der Nachhaltigkeit in ihrem Unternehmen auseinander setzen und ein Reporting mit Hilfe eines internationalen Standards verfassen (Nachhaltigkeitsbericht). Alternativ kann das KMU aber auch ein eigenes Nachhaltigkeitskonzept verfassen, die Massnahmen daraus bestimmen und diese selbst sukzessive umsetzen.

3. Welchen Standard wähle ich für eine detaillierte Nachhaltigkeitsberichterstattung?

Ideal – aber nicht zwingend - ist, dass die Gussform einem verbreiteten Standard der Nachhaltigkeitsberichterstattung entspricht. Hier drei Standards, die sich anbieten: Global Reporting Initiative (GRI), UN Global Compact (UNGC), Sustainable Development Goals (SDGs). Wir empfehlen den GRI als geeigneten Standard für KMU’s.

Das KMU kann sich aber auch für ein Nachhaltigkeitskonzept entscheiden, das sich an keinem eigentlich Standard orientiert und die für das KMU relevanten Themen abdeckt.

4. Was ist die Ausgangslage, um zu starten?

• Setzen Sie sich Ziele, bevor Sie loslegen.
• Identifizieren Sie Ihre Themen und setzen Sie sich Indikatoren.
• Bereiten Sie sich darauf vor, dass es schwierig sein könnte, die nötigen Daten zu eruieren.
• Hinterfragen Sie die erhobenen Daten kritisch.
• Benennen Sie die wichtigsten Beobachtungen und Learnings.
• Kommunizieren Sie auf eine Art, die die Menschen interessiert und packt.

5. Selbst schreiben und umsetzen oder eine externe Partnerin beiziehen?

Auch diese Frage kann nur individuell beantwortet werden. Wie detailliert soll die Nachhaltigkeitsberichterstattung sein? Für die ersten Schritte sind ein interner Workshop und interne Kommunikationsressourcen vielleicht ausreichend. Wenn Sie aber eine umfangreiche Analyse planen und beispielsweise ihren CO2-Austoss und Energiebilanzen berechnen wollen, brauchen Sie vielleicht externe Unterstützung. Wichtig ist: starten und die Debatte und die Verbesserungen überhaupt in Gang bringen. Auch kleine Schritte sind wichtige Schritte. Premotion unterstützt hier gerne.

Premotions Schwerpunkte im Nachhaltigkeitsprozess

Wir haben uns über die letzten Monate im Management intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und uns auch externe Unterstützung für unser Premotion Nachhaltigkeitskonzept 2022-2025 geholt.
Uns ist es in der Umsetzung nun wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Thematik verstehen und mittragen. Deshalb helfen sie uns, unsere geplanten Massnahmen umzusetzen, indem sie Leadfunktionen für Themen übernehmen.

Welche Themen wir in unserem Konzept konkret behandeln erfahren Sie auf unserer Website unter diesem Link.

Unsere Erfahrung geben wir auch gerne beratend weiter. Falls Sie Fragen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, zur Nachhaltigkeit im Eventbereich oder zu Kommunikation rund um Nachhaltigkeit haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Zusammenarbeit zwischen Generationen – so funktioniert's

Eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen den Generationen ist kein utopisches Ideal, sondern ein realistisches Ziel! Der viel besagte Graben ist nämlich gar nicht so tief, wie viele zu wissen glauben. Oftmals sind es Missverständnisse, von aussen genährte Vorurteile und die fehlende Kommunikation untereinander, die zu unnötigen Herausforderungen führen. Sind diese jedoch überwunden oder aus dem Weg geräumt, zeigt sich, dass die verschiedenen Generationen sehr wohl erfolgreich miteinander zusammenarbeiten können.

Aktuell sind vier Generationen auf dem Arbeitsmarkt vertreten:

Die Baby Boomer, die Traditionellen - geboren zwischen 1946 und 1964, sind geprägt von den Nachwehen des 2. Weltkrieges, aber sie sind auch Zeugen des Wirtschaftswunders. Sie haben den Begriff Workaholic geprägt. Die Arbeit hat den höchsten Stellenwert. Das WARUM steht nicht so weit oben wie das Bedürfnis nach Sicherheit und Kontinuität. Den Sinn in der Arbeit sehen sie primär darin, sicherzustellen dass sie die Familie oder sich selbst versorgen können. Sind die Grundbedürfnisse befriedigt, liegen dann auch Extras drin. Haben sie einmal einen Job gefunden, der sie erfüllt, zeigen sie sich sehr loyal und neigen weniger zu einem Stellenwechsel. Sie geniessen die Früchte ihrer Arbeit oft erst im Rentenalter. Wie die untenstehende Grafik zeigt, wird diese Generation in den nächsten Jahren aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden.

Die Generation X, die Digital Immigrants - geboren zwischen 1965 und 1980, sind die letzten Analogen und die ersten Digitalen. Sie stehen also in der Mitte zwischen den Baby Boomern und den Generationen Y und Z. Dieser Generation kommt auch eine eigentliche Vermittlerrolle zu, wenn es zu Konflikten zwischen den älteren und jüngeren Generationen kommt. Sie sind gut ausgebildet, ehrgeizig und suchen ein materiell abgesichertes Leben. Erfüllung im Job findet die Generation X neben dem finanziellen- auch im persönlichen Vorankommen. So spielen Aspekte wie Talent, Freude an der Aufgabe und persönliche Interessen ebenfalls eine tragende Rolle. Work-Life-Balance ist ihnen wichtig und sie sind daran gewöhnt, Privates und Berufliches zu trennen.

Die Generation Y, die Selbstverwirklicher - geboren zwischen 1982 und 1995, aufgewachsen in stabilen Zeiten, legen Wert auf Selbstverwirklichung. Sie wollen ihr Potential dazu einsetzen, damit sie etwas zum Besseren verändern können. Das WARUM steht vor dem WAS. Und sie wollen sich mit dem Zweck und den Werten ihrer Unternehmung identifizieren können. Sie sind off- und online sehr gut vernetzt, Computer und neue Medien gehören zum Alltag. Sie sind dank des Internets daran gewöhnt, schnell Antworten auf Fragen zu erhalten, aber auch zu geben. Privates und Berufliches lassen sie gerne ineinanderfliessen und sie sind deshalb auch bereit, wenn nötig, in der Freizeit zu arbeiten. Für ihre Leistungen erwarten sie aber auch Anerkennung – finanziell und persönlich.

Die Generation Z, die Digital Natives - geboren zwischen 1995 und 2010, sind komplett mit digitalen Technologien aufgewachsen. Als Digital Natives sind sie fast 24 Stunden online. Virtuelles und Reales verschmelzen immer mehr. Sie suchen Selbstverwirklichung nicht nur in der Arbeit, sondern vermehrt auch privat. Privates und Geschäftliches trennen sie strikter als die Generation Y. Dinge sollen schnell gehen. Klarheit und Flexibilität, man könnte auch boshaft Unverbindlichkeit sagen, sind der Generation Z sehr wichtig. Aufgrund des Wohlstandes ihrer Eltern können sie sich in vielen Richtungen entfalten. Die Generation Z macht sich aber auch Sorgen um die Zukunft, weshalb das Thema Nachhaltigkeit eine grosse Rolle spielt.

Baby Boomer und die Generation X kennen traditionelle Ansichten und Strukturen bestens – sie wurden nach diesen Glaubenssätzen ausgebildet und geführt. Im Gegensatz zu dieser Alterskohorte stehen die jungen Generationen Y & Z, für die Smartphones, mobiles Internet und neue digitale Geschäftsmodelle als Normalität gelten. Früher wurden Generationenfragen mit einem autoritären Führungsstil gelöst. Traditionals und Baby Boomer gaben den Kurs vor, die Generation X führte aus – in den meisten Fällen. Hier stand das WAS und weniger das WARUM im Zentrum. Das geht heute nicht mehr. Die jüngeren Generationen geben sich nicht einfach ihrem Schicksal hin und sind willige Vollstrecker. Sie sind fordernd, sie wollen Sinn, Antworten und ein Warum. Und sie wollen es schnell.

Von Führungskräften wird erwartet, dass sie fordern und fördern, offen für Innovatives und Neues sind. Sie sollen aber auch klar und unmissverständlich führen, Grenzen setzen und die Richtung vorgeben und vorleben. Und das alles immer mit dem nötigen Respekt für Kollegen und Mitarbeitende.

Das Aufeinandertreffen der zum Teil unterschiedlichen Lebenseinstellungen und Werte stellt alle Beteiligten in einer Unternehmung vor Herausforderungen, bietet aber auch grosse Chancen. Wenn man die Verbindung unter den Generationen fördert, Gemeinsamkeiten identifiziert, Wünsche abholt und im Kollektiv Lösungen sucht und erarbeitet.

Was können Unternehmungen also konkret unternehmen, damit die intergenerationale Zusammenarbeit funktioniert und einen echten Mehrwert für alle darstellt?

Eigenschaften verstehen und akzeptieren
Keine Generation kann etwas für die Welt oder das Umfeld, in welches sie hineingeboren wurde. Aber diese Welt hat ihr Denken und Handeln nun einmal geprägt. Ältere Generationen waren mehr mit existentiellen Herausforderungen konfrontiert. Jüngere Generationen kennen dieses Thema kaum und richten den Fokus auf die Sinnhaftigkeit und die Selbstverwirklichung. Wenn wir die Treiber für das Denken und Handeln der anderen Generationen kennen und sie verstehen wollen, steigt auch die gegenseitige Akzeptanz.

Verbindung und Kommunikation stärken
Das Gefühl, dass man sich nicht versteht, beruht oftmals nicht einfach auf fehlender Akzeptanz, sondern auf Missverständnissen und fehlender Kommunikation. Stellen wir also sicher, dass die verschiedenen Generationen über persönliche Werte und Motivatoren sprechen! So schaffen wir Verbindungen. Und die Beteiligten werden feststellen, dass die vermeintlichen Unterschiede gar nicht so gross sind, sondern zahlreiche Gemeinsamkeiten bestehen. Auf dieser Basis können wir ein gemeinsames Ziel- und Werteverständnis erarbeiten, mit welchem sich sämtliche Teammitglieder identifizieren können.

Weniger Befehlsgeber, mehr Coaches und Sparringspartner
Heute sollte eine Führungskraft weniger anweisen, sondern mehr begleiten und coachen. Das bedingt, dass Führungskräfte sicherstellen, dass im Team Vertrauen, Respekt und Wertschätzung aktiv gelebt werden. Diese psychologische Sicherheit sollte denn auch regelmässig überprüft werden. Wo immer möglich, gehören bei einem Projekt sämtliche betroffenen Generationen an den Tisch. So werden Lösungen geschaffen, hinter denen sämtliche Teammitglieder stehen können.

Vertrauen schenken, Verantwortung gemeinsam übernehmen
Eine grosse Mehrheit der Mitarbeitenden will Leistung erbringen und etwas bewegen. Das können sie vor allem dann, wenn sie Vertrauen erhalten. Das sollte sich, vor allem bei jüngeren Mitarbeitenden, nicht darauf beschränken, dass sie im Hintergrund selbständig Arbeiten erledigen. Sie sollten die Möglichkeit haben, für die Resultate einzustehen und bei einem Erfolg auch den Beifall ernten. Natürlich besteht immer das Risko das Fehler passieren oder etwas nicht wunschgemäss verläuft. Führungskräfte und ältere Kolleginnen und Kollegen zeigen dann Format, wenn sie in solchen Momenten mit in die Verantwortung gehen.

Fragen stellen ist ein Zeichen von Stärke
Früher galt es als ein Zeichen von Schwäche, Fragen zu stellen. Heute kann und muss man nicht mehr alles wissen. Aber man sollte wissen, wo man das Wissen erhält. Gerade wenn es um neue Medien und digitale Technologien geht, haben die jüngeren Generationen oft einen Wissensvorsprung. Und dieses Wissen geben sie auch gerne weiter – wenn sie denn gefragt werden. Dies führt dazu, dass jüngere Kolleginnen und Kollegen auch mal den Rat bei den älteren Generationen einholen. So entsteht eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, in die jede Generation ihr Wissen einbringt und offen ist, von den anderen zu lernen.

Attraktiv für Talente, sicherer Wert für bestehende Mitarbeitende
Die Baby Boomer, die grösste Gruppe der Erwerbstätigen, gehen in den nächsten Jahren in Pension. Die Generationen Y und Z rücken mehr und mehr nach. Es entsteht zahlenmässig ein Ungleichgewicht an verfügbaren personellen Ressourcen. Ob die Digitalisierung die Differenz auszugleichen vermag? Es droht eine Ausweitung des Fachkräftemangels. Unternehmungen sollten sich nicht nur darüber Gedanken machen, wie sie auf dem Arbeitsmarkt so attraktiv wie möglich auftreten. Es geht auch darum, bestehenden Mitarbeitenden Vertrauen, Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen und ihnen Möglichkeiten und Perspektiven zu bieten. Sonst sind diese weg.

Fazit:
💡 Der vieldiskutierte Generationenkonflikt ist oft gar nicht so tiefgreifend, wenn man sich in der Organisation oder im Team konkret mit dem Thema auseinandersetzt.

💡 Missverständnisse sind oft das Ergebnis aus einer Mischung von unterschiedlichen Bedürfnissen, Haltungen und mangelnder Kommunikation untereinander.

💡 Mit einem gemeinsamen Ziel- und Werteverständnis können wir uns mehr auf Gemeinsamkeiten als auf die Differenzen konzentrieren.

💡 Eine Basis schaffen wir damit, indem wir anfangen, die Eigenheiten und Denkweisen der anderen Generationen verstehen zu wollen.

💡 Jede Generation hat ihre Stereotypen, manchmal sind diese aber auch falsch oder übertrieben.

💡 Gegenseitiger Respekt, unabhängig von Alter und Position, ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

💡 Wir müssen eine Kultur schaffen, in der wir von bewährten Erfahrungen lernen wollen und gleichzeitig offen für neue Ideen und frische Perspektiven sind.

💡 Führungskräfte sollten die Integration, das Verständnis und die Verbindung zwischen den Generationen in ihren Führungsalltag integrieren.

💡 Unternehmen sollten sich nicht nur auf das Employer Branding, sondern auch auf die Employee Retention konzentrieren.

Die Arbeitswelt der Zukunft wird von weiteren Veränderungen und Herausforderungen geprägt sein. Einige können wir bewusst steuern und auf ihre Entwicklung Einfluss nehmen. Die Zusammenarbeit zwischen den Generationen gehört dazu. Wenn es gelingt, die gegenseitige Akzeptanz zu fördern und Berührungsängste abzubauen, werden die verschiedenen Generationen mit ihren Eigenheiten, Werten und Qualitäten zu einer Einheit geformt. Das fördert die positive Grundhaltung und erhöht die Stimmung in der Unternehmung. Und am Ende wirkt das Multiplizieren der individuellen Fähigkeiten und das gegenseitige Lernen voneinander garantiert ergebnissteigernd.
Somit liegt es auf der Hand, dass Organisationen und Teams, die den Menschen ins Zentrum stellen, die in der Lage sind, Generationen zu verbinden und Vertrauen, Respekt und Wertschätzung sicherzustellen, auch in Zukunft Grosses bewegen werden!

Sie haben es in der Hand - Was Sie in Ihrer Unternehmung tun können
Yannick Blättler, Gründer der Beratungsagentur Neoviso, und Sacha Johann, Mitinhaber und Head of Training bei Premotion, sind Experten in Sachen Zusammenarbeit zwischen Generationen. Sie beschäftigen sich seit einigen Jahren mit dem Thema. In Keynotes und Workshops zeigen sie auf, wo bereits wertvolle Gemeinsamkeiten bestehen, wie Berührungsängste abgebaut werden können und so in Teams und Organisationen langfristig ein erfolgreiches Miteinander möglich ist.
Für weitere Informationen und Anfragen: www.generationen.net

Eventmanagement nach der Pandemie – it looks like an adventure

Ist sie wirklich vorbei, die Pandemie? Das wäre schön aber keiner weiss, was uns der Herbst diesbezüglich bringen wird. Trotzdem erfreut sich die Branche über eine kleine Boomphase, die uns im Frühling und Spätsommer 2022 viele schöne Projekte beschert. Gleichzeitig kämpfen auch wir, wie viele Dienstleister, mit der Ressourcenknappheit und steigenden Preisen und sind gespannt, was die Weltwirtschaft bringt. Ein interessantes Spannungsfeld, dem wir mit viel Offenheit begegnen.

Auf Ansage hat sich das Eventgeschäft kurzfristig erholt. Nach der Aufhebung der Maskenpflicht Mitte Februar 2022 haben die Anfragen und Zusagen zugenommen. Viele Corporate Kunden wollen etwas nachholen. Jubiläen, die nicht gefeiert oder Eröffnungen die verschoben wurden oder einfach die wichtigen Mitarbeiterfeste, die den Kitt zwischen den Menschen wieder verdichten sollen. Eine wahrliche Hoch-Zeit für uns als Agentur und Kommunikationsdienstleister, die uns richtig glücklich macht.

Die Kehrseite der Medaille

Nur wenn alle gleichzeitig und kurzfristig feiern und tagen wollen, bringt das die Lieferkette in grosse Bedrängnis. Locations und Showacts sind ausgebucht. Die Caterer finden bekanntlich kein Personal – und nicht nur sie - viele Eventdienstleister haben Schwierigkeiten kompetente Mitarbeitende zu finden. Und dadurch steigen die Preise und verteuern das Gesamtbudget. Dies sind nur einige der Herausforderungen.

Was bringt der Herbst?

Die Wirtschaftslage mit der anhaltenden Pandemie, dem Krieg, der Inflation, der schwankenden Börse und all den anderen dunklen Wolken machen die Planung sehr schwierig. Was wird im Herbst passieren? Werden die Unternehmen den persönlichen Austausch weiterhin fördern? Oder werden sie das Geld lieber sparen? Und die Gäste? Stellt sich eine Sättigung ein und die Menschen verkriechen sich lieber wieder in der warmen Stube daheim? Und welche Zeichen werden von Politik und Wirtschaft gesetzt?

Agilität wird wichtig bleiben

Agilität heisst das Zauberwort auf unserer Seite. Schlank und flexibel bleiben, um auf Veränderungen jederzeit und kurzfristig reagieren zu können. Als Kommunikationsagentur sind wir Agilität gewohnt, vielleicht ist sie sogar in unserer DNA. Das zu unserem Glück, denn so können wir unseren positiven Mindset behalten und auch den kommenden Unsicherheiten mit Spannung begegnen. Ganz nach Big Panda und Tiny Dragon.

“It looks like the journey ahead is going to be tough.” - Tiny Dragon said. Big Panda smiled, “It looks like an adventure to me.”

(Autor: James Norbury / hier zu Shopify)

Links zum Thema Kostenanstieg in der Eventbranche:
Artikel: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft, Kostenexplosion belastet Eventindustrie, 28.6.2022
Forschungsstudie Mai 2022: https://forward.live/neuigkeiten/kostenexplosion-belastet-eventindustrie/

Ein Gespräch über die Geschichte von Premotion und die verschiedenen Facetten wenn es um das Thema "Verhandeln" geht.

Sacha Johann, Head of Premotion & Owner war zu Gast beim «Erfolgreich verhandeln Podcast» von Frédéric Mathier.

Die beiden sprechen darüber

Zur Folge auf:
Spotify
Apple Podcast

Teamwork - in 8 Schritten zum gemeinsamen Ziel- und Werteverständnis

Mitarbeitende kommen aus dem Homeoffice zurück an den Arbeitsplatz. Einige haben Ihre Kolleginnen und Kollegen erst auf dem digitalen Weg kennengelernt. Nun geht es darum, die Verbindung im Team und das gemeinsame Ziel- und Werteverständnis sicherzustellen. Oder neu zu definieren. So, dass eine nachhaltig erfolgreiche Zusammenarbeit gewährleistet ist. Wie das in 8 Schritten gelingt, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

Kürzlich Im Gespräch mit einem Kunden: «Endlich, meine Mitarbeitenden kommen nach fast zwei Jahren wieder an den Arbeitsplatz zurück. Und es sind Kolleginnen und Kollegen dabei, die haben sich noch nie im analogen Leben getroffen. In der langen Zeit hat sich doch einiges verändert. Ich bin gespannt, wie das Team in Zukunft funktioniert und zusammenarbeitet.» Mitarbeitende und Vorgesetzte freuen sich in den meisten Fällen darauf, die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz wieder aufzunehmen. Aber es stehen auch Fragezeichen im Raum:

Die Antwort liefert in den meisten Fällen ein Teamworkshop, in welchem die Verbindung untereinander und das gemeinsame Werte- und Zielverständnis überprüft, aufgefrischt oder angepasst wird. Es werden individuelle und gemeinsame Bedürfnisse abgeholt und Antworten und Lösungen erarbeitet.

Das Resultat ist ein Kollektiv, in welchem jedes Teammitglied

Psychologische Sicherheit als Basis

Mitarbeitende performen, wenn in ihrem Team Psychologische Sicherheit besteht. Was heisst das genau? In ihrem Buch „The Fearless Organization: Creating Psychological Safety in the Workplace for Learning, Innovation and Growth“ definiert die Autorin Amy Edmondson, Professorin für Führung an der Harvard Business School, Psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz folgendermassen: «Psychologische Sicherheit bedeutet, dass alle Gruppenmitglieder während der Arbeit die gemeinsame Überzeugung teilen, dass die Gruppe sicher ist, um zwischenmenschliche Risiken einzugehen.»

Oder einfacher ausgedrückt: Jedes Teammitglied hat die Sicherheit, dass es ohne Angst vor Verurteilung, Spott oder Ausgrenzung Ideen einbringen, offen die Meinung sagen, Kritik äussern und Fragen stellen kann.

Eigentlich logisch aber doch vielerorts noch nicht die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Dabei stehen drei Attribute für die psychologische Sicherheit und damit auch die gemeinsame (High)Performance:

Respekt
Die anerkennende Berücksichtigung der Werte anderer und ihre wertschätzende Akzeptanz. Jedes Teammitglied wird gehört und spricht über einen gewissen Zeitraum gleich viel. Unterschiedliche Ansichten und Meinungen werden gegenseitig respektiert.

Vertrauen
Vorbehalt- und bedingungsloser Glaube, dass man sich auf jemanden oder etwas in hohem Masse verlassen kann. Jedes Teammitglied kann vorbehaltlos Ideen einbringen. Es herrscht Vertrauen darauf, dass diese gehört und nicht untergraben werden.

Wertschätzung
Das Wertschätzen einer oder mehrerer menschlicher Eigenschaften. Die Mitglieder eines Teams sind empathisch und achten die Gefühle und Bedürfnisse der anderen. Das Einbringen und das Ausprobieren von Neuem werden wertgeschätzt und gegenseitig gefördert.

Better together mit Beyond Leadership
Wie schaffen wir es nun diese psychologische Sicherheit als Basis bei den Mitarbeitenden zu verankern? Eine Frage, die uns oft von Unternehmen gestellt wird, wenn es darum geht, in einem Workshop oder einer Grossgruppenveranstaltung die Verbindung untereinander, Visionen, Ziele, Strategien oder ganz einfach neue Ideen zu erarbeiten.

Die Antwort darauf ist Beyond Leadership, ein iterativer Prozess, in welchem das Team Schritt für Schritt vom Selbst- zum Kollektivbewusstsein gelangen. Dabei werden die Verbindungen untereinander und das gemeinsame Werteverständnis gestärkt. «Silo- und Gärtchendenken» werden abgebaut und die Zusammenarbeit nachhaltig verbessert. Daraus entstehen High Performance Teams, die auf einer menschlichen Ebene miteinander umgehen, kooperieren, intensiv kommunizieren und ehrlich im Umgang miteinander sind.

Das Modell hat Patrick D. Cowden, Ex-Deutschland CEO von Dell und Ex-Europachef von Hitachi, entwickelt. Matthias Mölleney und Sibylle Sachs haben Beyond Leadership in die Schweiz gebracht und wissenschaftlich aufgearbeitet. In der Zwischenzeit haben die beiden ein Buch zu diesem Thema verfasst. Wir arbeiten mit diesem Prozess on- und offline in Teamcoachings und Workshops mit grossen und kleinen Gruppen. Und erzielen dabei nachhaltig erfolgsorientierte Resultate. Lesen Sie hier ein paar Aussagen von Teilnehmenden.

Der Beyond Leadership Workflow führt über folgende Stationen:

1. Check-in: Ankommen und in den Workflow einchecken
Hier wird die Grundlage gelegt. Jede Person in der Gruppe beantwortet in ein paar Worten die Frage «Wie geht es mir und was wünsche/erwarte ich von dem bevorstehenden Workflow?»

2. Connect: Vom «Ich» und den persönlichen Werten und Überzeugungen…
In diesem Modul werden die Verbindungen unter den Teammitgliedern auf der ganz persönlichen Ebene hergestellt. Die Gesamtgruppe wird in Kleingruppen von idealerweise jeweils zwei oder drei Personen aufgeteilt. Jede Gruppe bearbeitet parallel dieselbe Frage, in welcher es um die ganz persönlichen Werte, Grundsätze und Überzeugungen zu einem bestimmen Thema geht.

3. Align: …zum «Wir» und zu den bestehenden Gemeinsamkeiten
«Align», hat prinzipiell denselben Ablauf wie «Connect», aber die Frage wechselt vom «ich» zum «wir». Hier werden die gemeinsamen Werte, Grundsätze und Überzeugungen, die von allen mitgetragen werden, ermittelt und festgehalten.

4. Imagine: Gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln
Jetzt werden auf der Basis der gemeinsamen Werte und Beweggründe in den Kleingruppen Antworten und Lösungen für die konkrete Fragestellung des Workshops entwickelt.

5. Commit: Der Schritt zur erfolgreichen Umsetzung
Nun geht es darum die Umsetzung der gemeinsam definierten Massnahmen und Leistungsversprechen sicherzustellen und die individuellen Beiträge der Mitglieder abzurufen.

In den Kleingruppen, welche immer wieder neu gemischt werden, spricht jeweils eine Person eine bestimmte Zeit. Das Gegenüber hört zu und gibt danach wertschätzendes Feedback. Danach werden die Rollen gewechselt. Eine der wenigen Spielregeln bei Beyond Leadership ist, dass das Feedback ausschliesslich positiv und wertschätzend ist. Keine negativen, belehrenden oder bekehrenden Antworten. Oder wie man es so oft hört: «Das ist sehr interessant aber….»

Nach den Schritten 2., 3., 4. und 5. findet eine Reflexion in der Gesamtgruppe statt.

6. Act
Die Erarbeitung der ersten Massnahmen beginnt idealerweise bereits während des Workshops. So können die Motivation und die Energie der Stufen eins bis fünf genutzt werden. Sollte dies zeitlich nicht möglich sein, macht es Sinn, die Verantwortlichkeiten und Endtermine für die bestimmten Massnahmen festzuhalten. Das gibt den Teilnehmenden die Sicherheit, dass aktiv weiter an den Themen gearbeitet wird.

7. Debriefing: Die entscheidende Vertiefung
Abgeschlossen wird der Workshop mit einem speziellen, gemeinsamen Debriefing, bei dem wiederum alle zu Wort kommen. Dieses findet im Plenum statt. Jede Person beantwortet in ein paar Worten die folgenden vier Fragen:

8. Check-out: Die zusammenfassende Reflexion
Abschliessend richtet das gesamte Team noch einmal den Fokus auf den Center Point und beantwortet die Frage: «Was haben wir gemeinsam erreicht und wie haben wir die zentrale Frage gelöst?»

Und danach?

Der Prozess, oder auch Teile davon, kann aufgrund seines einfachen und klar verständlichen Ablaufs auch nach dem eigentlichen Workshop weiterhin angewendet werden. Als regelmässiger Check-up, um zu überprüfen, ob das Team auf Kurs ist. Oder wenn es darum geht, zukünftige Fragen, Herausforderungen oder ganz einfach neue Ideen ziel- und lösungsorientiert anzugehen.

Kontaktaufnahme:

Haben Sie Fragen? Oder wollen Sie in Ihrer Unternehmung oder mit Ihrem Team ein konkretes Thema angehen? Oder die Verbindung und das gemeinsame Ziel- und Werteverständnis überprüfen? Sacha Johann, Head of Training & Owner bei Premotion Academy steht Ihnen  per Telefon, 041 377 46 42 oder Mail, joh@premotion.ch gerne zur Verfügung.