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Den eigenen Sinn erleben. Die Wirkung ins Team tragen.

Fokustag Arbeite mit SINN und Wirkung

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Am Fokustag «Arbeite mit Sinn und Wirkung» erarbeiten die Teilnehmenden zuerst ihre persönliche SINN-Formel und erleben danach, wie daraus gemeinsame Ausrichtung im Team wird. Das öffentliche Seminar vom 13. Juni in Luzern zeigte, was bleibt, wenn Sinn nicht als Wohlfühlthema, sondern als Führungs- und Erfolgsfaktor verstanden wird: Klarheit für die eigene Arbeit und ein konkreter Weg, diese Wirkung in die eigene Organisation zu tragen.

Am ersten Fokustag vom 13. Juni kamen Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen und Rollen zusammen. Sie kamen nicht als Team, sondern jede und jeder für sich. Genau das ist der Kern des Formats: ein öffentliches Seminar, in dem jede Person den Prozess am eigenen Beispiel durchläuft, bevor sie ihn auf die Zusammenarbeit im eigenen Team überträgt.

Sinn ist nur die halbe Geschichte

Sinn wird oft als rein persönliche Frage verstanden. Was ist mir wichtig, wofür stehe ich, was treibt mich an. Das ist die eine Hälfte. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Wie wird aus persönlichem Sinn gemeinsame Orientierung? Was bringt es einem Team, wenn jede Person ihren Sinn für sich kennt, ihn aber nie auf eine gemeinsame Ausrichtung bezieht?

Sinn schafft Orientierung. Orientierung erzeugt Wirkung. Im Team wird diese Wirkung sichtbar, wenn Entscheidungen schneller getroffen, Verantwortlichkeiten klarer übernommen und gemeinsame Ziele konsequenter verfolgt werden. Doch genau das entsteht erst, wenn aus persönlichem Sinn ein gemeinsames Ziel- und Werteverständnis wird. Genau diese Verbindung zwischen persönlichem Sinn und gemeinsamer Orientierung ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Und genau das macht der Fokustag erlebbar.

Fokustag Arbeite mit SINN und Wirkung

Vom persönlichen Sinn zur gemeinsamen Orientierung

Der Aufbau des Tages bildet diese Bewegung ab. Am Vormittag erarbeiten die Teilnehmenden ihre persönliche SINN-Formel: den eigenen Standpunkt, die innere Haltung, den Nutzen der eigenen Arbeit und deren Nachhaltigkeit. Das ist bewusst individuell gehalten. Niemand entwickelt seinen Sinn im Auftrag eines Teams.

Am Nachmittag folgt der Better Together Workflow, ein Ablauf in acht Stufen. Er zeigt, wie aus persönlichen Standpunkten gemeinsame Werte werden, aus gemeinsamen Werten konkrete Beiträge und aus Beiträgen verbindliche Massnahmen. Die Teilnehmenden durchlaufen diesen Prozess am eigenen Beispiel. So erleben sie nicht nur, dass er funktioniert, sondern verstehen auch, wie sie ihn später mit ihrem eigenen Team durchführen können. Der Tag liefert damit beides: die persönliche Klärung und einen konkreten Weg, daraus gemeinsame Orientierung im Team zu entwickeln.

Psychologische Sicherheit als Voraussetzung

Ein zentraler Bestandteil ist die psychologische Sicherheit. Menschen sprechen nur dann offen über das, was ihnen wirklich wichtig ist, wenn der Rahmen stimmt. Am Fokustag erleben die Teilnehmenden, wie dieser Rahmen entsteht. Und sie nehmen mit, dass genau das die Bedingung ist, die sie in ihrem eigenen Team schaffen müssen, damit der Prozess wirkt.

Eine teilnehmende Person fasste den Kerngedanken so zusammen: Was Teams erfolgreich macht, sei weniger das Was als das Wie. Vertrauen, Respekt und Wertschätzung im täglichen Miteinander. Wer das verstanden hat, weiss, woran er zu Hause zuerst arbeiten muss.

Was die Teilnehmenden mitgenommen haben

Die Rückmeldungen nach dem Tag zeigten, dass genau diese Wirkung ankam. Eine Teilnehmerin schrieb, der Tag habe den Blick auf Sinn und Wirkung der eigenen Tätigkeit geschärft und konkrete Ansatzpunkte gezeigt, um Sinnhaftigkeit in der Unternehmenskultur zu verankern.

Ein Teilnehmer, der die Thematik bereits kannte und mit Wiederholung gerechnet hatte, hielt fest, dass genau das nicht eintrat. Sinn sei kein abschliessendes Thema, sondern entwickle sich mit jeder Situation weiter, in der sich eine Organisation, ein Team oder ein Mensch verändert.

Andere hoben die handfesten Werkzeuge für die Umsetzung hervor. Denn Wirkung entsteht nicht durch Erkenntnisse allein, sondern dadurch, dass Erkenntnisse in konkretes Verhalten und gemeinsame Arbeitsweisen übersetzt werden.

Eine Aussage blieb besonders hängen: Man habe schon viele Workshops erlebt, die sich im Nachhinein als verlorene Zeit erwiesen. Dieser hier nicht.

Dass der Tag auch aus Führungsperspektive trägt, brachte ein Unternehmer auf den Punkt. Es sei wertvoll und sinnvoll, sich die Sinnfrage immer wieder zu stellen, und genau dieser geschärfte Fokus habe den Tag ausgemacht. Aus Sicht eines Unternehmers wird deutlich, dass Sinn und Wirkung nicht im Privaten bleiben, sondern dort relevant werden, wo über Zusammenarbeit und Ausrichtung entschieden wird.

Sacha Johann, Fokustag Arbeite mit SINN und Wirkung

Die Wirkung beginnt im eigenen Team

Der eigentliche Wert des Tages zeigt sich nicht im Seminarraum, sondern danach. Die Teilnehmenden nahmen drei Fragen mit, die eine Person stellvertretend formulierte:

  • Wieso entscheide ich, wie ich entscheide, in meiner Laufbahn wie im Alltag?
  • Welche Werte verbinde ich mit Erfolg, und wie lebe ich sie als Führungskraft?
  • Welchen Preis bin ich bereit zu zahlen für das, was mir wirklich wichtig ist?

Fragen wie diese verändern, wie jemand am Montag wieder ins Team zurückkehrt. Wirkung zeigt sich dabei nicht in grossen Ankündigungen, sondern in den täglichen Entscheidungen, Prioritäten und Verhaltensweisen innerhalb eines Teams.

Und weil der Fokustag nicht nur die persönliche Klärung, sondern auch den Weg zu gemeinsamer Orientierung erlebbar macht, gehen die Teilnehmenden mit mehr nach Hause als mit Erkenntnissen über sich selbst. Sie wissen, wie sich diese Erkenntnisse in der Zusammenarbeit nutzen lassen.

Vom persönlichen Erlebnis in die Organisation

Genau hier setzt der nächste Schritt an. Es gibt zwei Wege, den Prozess über den eigenen Tag hinaus in der Organisation zu verankern.

Der erste: Wer ihn nicht nur erleben, sondern mit dem ganzen Team durchlaufen möchte, kann den Fokustag als Inhouse-Format für ein Team, ein Führungsgremium oder die gesamte Organisation buchen. So erleben alle den Prozess gemeinsam, im eigenen Kontext und mit den eigenen Themen. Für Organisationen ist das der Weg, Sinn als festen Bestandteil der Führungs- und Zusammenarbeitskultur zu etablieren.

Der zweite: die Zertifizierung zum SINN-Facilitator. Dabei lernen die Teilnehmenden denselben Ablauf aus der Facilitator-Perspektive: Wie leite ich andere durch die SINN-Formel und den Better Together Workflow? So bleibt die Fähigkeit im Unternehmen, und das Team kann den Prozess immer wieder durchlaufen. Für regelmässige Standortbestimmungen, bei neuen Projekten, in Phasen der Veränderung. Aus einem einzelnen Tag wird eine Praxis, die sich verankert.

Sinn beginnt bei jeder einzelnen Person. Seine Wirkung zeigt sich dort, wo aus persönlicher Klarheit gemeinsame Ausrichtung im Team wird. Der Fokustag macht beides erlebbar: den eigenen Sinn und den Weg, ihn weiterzutragen.

Der nächste öffentliche Fokustag «Arbeite mit Sinn und Wirkung» findet am Freitag, 20. November 2026, im Hotel Seeburg in Luzern statt. Er richtet sich an Führungskräfte, Teammitglieder, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie an alle, die in ihrer Organisation Verantwortung für Kultur und Zusammenarbeit übernehmen wollen.

Der Inhouse-Fokustag

Sie wollen das Format direkt in der eigenen Organisation einsetzen? Buchen Sie für Ihr Team einen massgeschneiderten Inhouse-Fokustag. Wir besprechen gern, was zu Ihrer Situation passt: joh@premotion.ch

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